Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1F_12/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court Revision Dismissed: Recusal Claim Rejected

Geschäftsnummer 1F_12/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual submitted a request for revision concerning a previous decision made by the Swiss Federal Tribunal, which had dismissed their complaint due to insufficient justification. The individual claimed that a certain judge should recuse themselves, citing grounds for this request. However, the Tribunal noted that no such request for recusal had been made during the original proceedings and that the individual failed to demonstrate valid reasons for the recusal. Ultimately, the Tribunal determined that the revision request was unsubstantiated and chose not to proceed with it, while also opting not to impose any costs on the parties involved.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 121 lit. a BGG, Art. 34 Abs. 2 BGG, Art. 37 Abs. 1 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Revision Dismissed: Recusal Claim Rejected: The individual claimed that a certain judge should recuse themselves, citing grounds for this request. However, the Tribunal noted that no such request for recusal had been made during the original proceedings and that the individual failed to demonstrate valid reasons for the recusal. Ultimately, the Tribunal determined that the revision request was unsubstantiated and chose not to proceed with it, while also opting not to impose any costs on the parties involved.

Schlagwörter

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Revisionsgründe Ausstandsbegehren Ausstandsverfahren Wandelungsrecht Beteiligung am Verfahren Rückzug des Revisionsgesuchs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Used to rule on the inadmissibility of the revision application without exchanging briefs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide that no costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1F_12/2016

Urteil vom 27. Juni 2016

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, präsidierendes Mitglied,

Bundesrichter Eusebio, Kneubühler,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Gesuchsteller,

gegen

B.________ AG,

Gesuchsgegnerin,

Staatsanwaltschaft See/Oberland,

Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_197/2016 vom 27. Mai 2016.

In Erwägung,

dass das Bundesgericht mit Urteil vom 27. Mai 2016 (1B_197/2016) auf eine von A.________ erhobene Beschwerde mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht eingetreten ist;

dass A.________ mit Eingabe vom 13. Juni 2016 (Postaufgabe 14. Juni 2016) Revision des bundesgerichtlichen Urteils 1B_197/2016 vom 27. Mai 2016 verlangt;

dass der Gesuchsteller sich sinngemäss auf den Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG beruft und dabei den Ausstand von Bundesrichter Fonjallaz geltend macht;

dass der Gesuchsteller im Verfahren 1B_197/2016 kein Ausstandsbegehren gegen Bundesrichter Fonjallaz gestellt hat;

dass der Gesuchsteller in seiner Eingabe vom 13. Juni 2016 nicht ansatzweise aufzeigt, inwiefern ein Ausstandsgrund gegen Bundesrichter Fonjallaz vorliegen sollte, zumal die Mitwirkung in einem früheren Verfahren des Bundesgerichts für sich allein keinen Ausstandsgrund bildet ( Art. 34 Abs. 2 BGG );

dass sich das nicht nachvollziehbare Ausstandsbegehren als unzulässig erweist, weshalb darauf ohne Ausstandsverfahren nach Art. 37 Abs. 1 BGG unter Mitwirkung der abgelehnten Gerichtsperson nicht einzutreten wäre ( BGE 114 Ia 278 E. 1; Urteil 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008 E. 2 mit weiteren Hinweisen);

dass indessen die abgelehnte Gerichtsperson am vorliegenden Verfahren nicht mitwirkt, weshalb sich das Ausstandsgesuch als gegenstandslos erweist;

dass nicht ersichtlich ist, inwiefern der bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid vom 27. Mai 2016 am sinngemäss geltend gemachten Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG oder an einem anderen Revisionsgrund leiden sollte;

dass Kritik an der rechtlichen Würdigung im Revisionsverfahren nicht zu hören ist;

dass deshalb auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft See/Oberland und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. Juni 2016

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli