Request for Revision of Building Permit Denial Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA request for revision was submitted by a petitioner after the Swiss Federal Tribunal's decision on December 21, 2022, regarding a case where the Tribunal did not proceed with an appeal related to the denial of a construction permit. The denial was initially decided by the Administrative Court of Canton Obwalden on August 23, 2022, due to insufficient legal reasoning. The petitioner, dissatisfied with this outcome, filed submissions in January 2023 seeking to alter the Federal Tribunal's ruling. However, the petitioner did not clearly identify a valid ground for revision according to the legislative requirements, leading to the Tribunal deciding not to proceed with the revision request and assigning the legal costs to the petitioner.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Request for Revision of Building Permit Denial Dismissed: The denial was initially decided by the Administrative Court of Canton Obwalden on August 23, 2022, due to insufficient legal reasoning. The petitioner, dissatisfied with this outcome, filed submissions in January 2023 seeking to alter the Federal Tribunal's ruling. However, the petitioner did not clearly identify a valid ground for revision according to the legislative requirements, leading to the Tribunal deciding not to proceed with the revision request and assigning the legal costs to the petitioner.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to justify the decision not to enter into the merits of the revision application without an exchange of briefs.
Used to order the applicant to bear the court costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1F_1/2023
Urteil vom 20. Juni 2023
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Bundesrichter Haag, Merz,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchstellerin,
gegen
1. B.________,
2. C.________,
Gesuchsgegner,
Einwohnergemeinderat Engelberg,
Dorfstrasse 1, 6391 Engelberg,
Regierungsrat des Kantons Obwalden,
Rathaus, Postfach 1562, 6061 Sarnen 1,
Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden, Poststrasse 6, Postfach 1260, 6061 Sarnen 1.
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts vom 21. Dezember 2022 (1C_467/2022).
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil 1C_467/2022 vom 21. Dezember 2022 auf eine von A.________ gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Obwalden vom 23. August 2022 in Sachen Verweigerung der Baubewilligung mangels Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht eingetreten ist;
dass A.________ mit Eingaben vom 25., 28. und 29. Januar 2023 das bundesgerichtliche Urteil 1C_467/2022 vom 21. Dezember 2022 beanstandet und dessen Änderung beantragt;
dass die Aufhebung oder Abänderung eines in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich ist;
dass die Eingaben der Gesuchstellerin somit als Revisionsgesuch entgegenzunehmen sind;
dass die Gesuchstellerin sich auf keinen Revisionsgrund beruft und nicht verständlich aufzeigt, inwiefern der bundesgerichtliche Nichteintretensentscheid an einem solchen leiden sollte;
dass deshalb auf das Revisionsgesuch ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der Gesuchstellerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
dass sich das Bundesgericht vorbehält, inskünftig ähnliche Eingaben in der vorliegenden Angelegenheit formlos abzulegen;
erkennt das Bundesgericht:
1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Gesuchstellerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Einwohnergemeinderat Engelberg, dem Regierungsrat des Kantons Obwalden und dem Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 20. Juni 2023
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli