Federal Supreme Court Dismisses Naturalization Appeal for Lack of Justification and Non-Payment of Costs
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual whose application for naturalization was dismissed by the President of the Appellationsgericht of Basel-Stadt due to a failure to pay the required advance fee. This individual subsequently filed a challenge against the decision, which was treated as a subsidiary constitutional complaint by the Federal Tribunal. However, the complaint was deemed insufficiently substantiated, as the individual did not adequately demonstrate how the prior decision constituted a legal violation. Consequently, the Federal Tribunal ruled not to consider the complaint and denied the request for free legal assistance, while also deciding not to impose any costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Naturalization Appeal for Lack of Justification and Non-Payment of Costs: This individual subsequently filed a challenge against the decision, which was treated as a subsidiary constitutional complaint by the Federal Tribunal. However, the complaint was deemed insufficiently substantiated, as the individual did not adequately demonstrate how the prior decision constituted a legal violation. Consequently, the Federal Tribunal ruled not to consider the complaint and denied the request for free legal assistance, while also deciding not to impose any costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe Tribunal decided not to enter into the merits of the appeal using the simplified procedure based on this article.
The application for free legal aid was rejected based on this provision due to the evident hopelessness of the appeal.
The Tribunal decided not to impose court costs.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1D_7/2007 /ggs
Urteil vom 10. Juli 2007
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Parteien
X.________, Beschwerdeführer,
gegen
Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Bäumleingasse 1, 4051 Basel.
Gegenstand
Nichteintreten auf das Einbürgerungsgesuch,
Subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen die Verfügung des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 29. Mai 2007.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Mangels Leistung des Kostenvorschusses hat der Präsident des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt mit Verfügung vom 29. Mai 2007 einen Rekurs von X.________ gegen eine Verfügung des Finanzdepartements des Kantons Basel-Stadt vom 5. März 2007 in Sachen Einbürgerung aus dem Recht gewiesen und das Verfahren geschlossen.
2. Gegen diese Verfügung des Appellationsgerichtspräsidenten reichte X.________ am 11. Juni 2007 (beim Bundesgericht eingegangen am 26. Juni 2007) eine als Rekurs/staatsrechtliche Beschwerde bezeichnete Eingabe ein. Der Sache nach handelt es sich dabei um eine subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ). Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Vorliegend legt der Beschwerdeführer nicht dar, inwiefern der Appellationsgerichtspräsident Recht verletzt haben sollte, als er den Rekurs mangels Leistung des Kostenvorschusses aus dem Recht wies. Mangels einer hinreichenden Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Da der Begründungsmangel offensichtlich ist, kann über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden.
4. Angesichts der offensichtlichen Aussichtslosigkeit der vorliegenden Beschwerde kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht entsprochen werden ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Es kann jedoch von einer Kostenauflage abgesehen werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG :
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Juli 2007
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: