Swiss Federal Supreme Court Dismisses Untimely Appeal Regarding Citizenship Assurance Denial
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns an individual who filed a complaint against the decision of a local government and administrative office in the canton of Bern that denied their request for municipal citizenship. The cantonal administrative court did not accept the complaint from this individual because they did not pay the court fees or withdraw the complaint within the stipulated time frame. The individual then filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal, raising a constitutional complaint. However, this appeal was submitted beyond the allowed 30-day period following the initial court decision, making it late and therefore ineligible for consideration by the Federal Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 i.V.m, Art. 117 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Swiss Federal Supreme Court Dismisses Untimely Appeal Regarding Citizenship Assurance Denial: The cantonal administrative court did not accept the complaint from this individual because they did not pay the court fees or withdraw the complaint within the stipulated time frame. The individual then filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal, raising a constitutional complaint. However, this appeal was submitted beyond the allowed 30-day period following the initial court decision, making it late and therefore ineligible for consideration by the Federal Tribunal.
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KI-generiertThe appeal was not admitted in the simplified procedure because it was filed late.
The Tribunal decided not to levy any costs.
The Tribunal ruled that no party compensation is to be awarded.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1D_6/2024
Urteil vom 8. November 2024
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Baur.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Einwohnergemeinde Lyss,
Marktplatz 6, 3250 Lyss,
Regierungsstatthalteramt Seeland,
Amthaus, Stadtplatz 33, Postfach 60, 3270 Aarberg.
Gegenstand
Verweigerung der Zusicherung des Gemeindebürgerrechts,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, vom 24. September 2024 (100.2024.227U).
Erwägungen:
1. Mit Urteil vom 24. September 2024 trat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde von A.________ gegen den Entscheid der Regierungsstatthalterin des Verwaltungskreises Seeland vom 16. Juli 2024 betreffend Verweigerung der Zusicherung des Gemeindebürgerrechts nicht ein, da A.________ innert der angesetzten Nachfrist weder den Gerichtskostenvorschuss bezahlt noch die Beschwerde zurückgezogen hatte. Mit Eingabe vom 4. November 2024 erhebt A.________ beim Bundesgericht sinngemäss subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
2. Der angefochtene Entscheid wurde der Beschwerdeführerin gemäss eigener Darstellung sowie gemäss dem Zustellnachweis der Post ("Track and Trace") am 2. Oktober 2024 eröffnet. Die Beschwerdefrist von 30 Tagen (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 117 BGG ) begann somit am Donnerstag, 3. Oktober 2024, zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und endete am Freitag, 1. November 2024. Die Beschwerdeführerin übergab ihre Beschwerde am 4. November 2024 der Post zuhanden des Bundesgerichts. Damit ist die Beschwerde verspätet ( Art. 48 Abs. 1 BGG ), weshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht auf sie einzutreten ist.
3. Bei diesem Verfahrensausgang ist die Beschwerdeführerin an sich kostenpflichtig; auf eine Kostenerhebung kann jedoch verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), womit das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege der nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführerin gegenstandslos wird. Parteientschädigungen sind keine zuzusprechen ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Einwohnergemeinde Lyss, dem Regierungsstatthalteramt Seeland und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. November 2024
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Baur