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1C_888/2013 KI-generiert

Swiss driving ban for forged German license — inadmissible appeal for failure to meet BGG formal requirements.

Geschäftsnummer 1C_888/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) dismissed the appellant's appeal and did not enter into the merits; therefore, the lower court's ruling (which had upheld the administrative driving ban) remains in force. The dispute concerned an administrative measure issued by the Canton of Solothurn's motor vehicle control authority, which prohibited the appellant, a German national, from driving all motor vehicles and motorcycles in Switzerland and Liechtenstein without a valid Swiss learner's or driving license, based on the finding that his German driver's license was a forgery. The Court held that the appeal failed to meet the formal requirements under Articles 42(2) and 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), because the appellant's pleading was purely appellatory and did not demonstrate how the lower court's reasoning or the outcome violated law or constitutional rights. No court costs were imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Swiss driving ban for forged German license — inadmissible appeal for failure to meet BGG formal requirements: The dispute concerned an administrative measure issued by the Canton of Solothurn's motor vehicle control authority, which prohibited the appellant, a German national, from driving all motor vehicles and motorcycles in Switzerland and Liechtenstein without a valid Swiss learner's or driving license, based on the finding that his German driver's license was a forgery. The Court held that the appeal failed to meet the formal requirements under Articles 42(2) and 106(2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), because the appellant's pleading was purely appellatory and did not demonstrate how the lower court's reasoning or the outcome violated law or constitutional rights. No court costs were imposed.

Schlagwörter

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Regierungsbeschluss Verfassungsbeschwerde im Ausland Fälschung dienstlicher Aktenstücke Führerausweisentzug Nachweis der Staatenlosigkeit Bürgerrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used to decide the appeal in the simplified procedure due to the obvious deficiency in the pleading.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_888/2013

Urteil vom 16. Januar 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Departement des Innern des Kantons Solothurn , vertr. durch Motorfahrzeugkontrolle, Abteilung Administrativmassnahmen.

Gegenstand

Erlass eines Fahrverbotes für Motorfahrzeuge und Motorfahrräder für das Gebiet der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn vom 25. November 2013.

In Erwägung,

dass die Motorfahrzeugkontrolle des Kantons Solothurn namens des kantonalen Departements des Innern dem aus Deutschland stammenden X.________ mit Verfügung vom 29. Oktober 2013 das Führen von Motorfahrzeugen aller Kategorien, Unterkategorien und Spezialkategorien (inkl. Motorfahrräder) ohne gültigen schweizerischen Lern- bzw. Führerausweis auf dem Gebiet der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein untersagte;

dass X.________ sich hiergegen ans Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn wandte, welches seine Beschwerde mit Urteil vom 25. November 2013 abgewiesen hat;

dass er gegen dieses Urteil mit Eingabe vom 5. Dezember (Postaufgabe: 9. Dezember) 2013 Beschwerde ans Bundesgericht führt;

dass dieses davon abgesehen hat, bei den übrigen Verfahrensbeteiligten Stellungnahmen einzuholen;

dass X.________ wie im kantonalen Verfahren im Wesentlichen geltend macht, er sei mit einer andern Person verwechselt worden und alle ihm gegenüber erhobenen Vorwürfe, wonach es sich bei dem bei ihm vorgefundenen deutschen Fahrausweis um eine Fälschung handle, zu Unrecht erhoben worden seien;

dass er damit das angefochtene, einlässlich begründete Urteil nur ganz allgemein auf appellatorische Weise kritisiert, dabei aber nicht darlegt, inwiefern die dem Urteil zugrunde liegende Begründung bzw. das Urteil selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben;

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Departement des Innern des Kantons Solothurn, dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnahmen, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Januar 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp