Complainant v. Federal Supreme Court (Procedural Flaw in Appeal)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who submitted a complaint for legal refusal against various cantonal authorities to the Federal Administrative Court. The court dismissed the complaint, stating that no federal law permitted such an appeal against the decisions of the mentioned cantonal bodies, rendering the complaint manifestly inadmissible. The individual subsequently filed a further appeal to the Federal Supreme Court, which ruled that the appeal did not adequately address the grounds for the prior court's decision and failed to comply with required legal standards, leading to the conclusion that the complaint was evidently hopeless and thus not admissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant v. Federal Supreme Court (Procedural Flaw in Appeal): The court dismissed the complaint, stating that no federal law permitted such an appeal against the decisions of the mentioned cantonal bodies, rendering the complaint manifestly inadmissible. The individual subsequently filed a further appeal to the Federal Supreme Court, which ruled that the appeal did not adequately address the grounds for the prior court's decision and failed to comply with required legal standards, leading to the conclusion that the complaint was evidently hopeless and thus not admissible.
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.
The request for legal aid was rejected because the appeal proved to be obviously hopeless.
No court costs were imposed.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_85/2015
Urteil vom 2. März 2015
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, Kreuzackerstrasse 12, Postfach, 9023 St. Gallen.
Gegenstand
Akteneinsicht / Rechtsverweigerung,
Beschwerde gegen das Urteil vom 15. Januar 2015 des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I.
Erwägungen:
1. A.________ reichte am 20. Dezember 2014 beim Bundesverwaltungsgericht eine Rechtsverweigerungsbeschwerde gegen die Kantonspolizei Bern, die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern und das Amt für Freiheitsentzug und Betreuung des Kantons Bern ein. Das Bundesverwaltungsgericht trat mit Urteil vom 15. Januar 2015 auf die Beschwerde nicht ein. Zur Begründung führte das Bundesverwaltungsgericht aus, dass kein Bundesgesetz eine Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht gegen eine Verfügung der in der Beschwerde erwähnten kantonalen Behörden vorsehe, weshalb sich die Beschwerde als offensichtlich unzulässig erweise.
2. A.________ führt mit Eingabe vom 22. Januar 2015 (Postaufgabe 31. Januar 2015) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 15. Januar 2015. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen die gerügten Grundrechte verstossen soll.
Die Beschwerdeführerin setzt sich mit der Begründung des Bundesverwaltungsgerichts, die zum Nichteintreten auf die Beschwerde führte, nicht auseinander. Aus der Beschwerde ergibt sich nicht, inwiefern die Begründung des Bundesverwaltungsgerichts bzw. dessen Urteil selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Da sich die Beschwerde als offensichtlich aussichtslos erweist, ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege unter Beiordnung eines Rechtsanwalts abzuweisen ( Art. 64 BGG ). Auf eine Kostenauflage ist indessen zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. März 2015
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli