Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_799/2013 KI-generiert

Appeal Regarding Refusal to Authorize Criminal Proceedings Against Police Officers for Excessive Arrest and Unlawful Detention

Geschäftsnummer 1C_799/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed by an individual against officers of a municipal police department, alleging "excessive arrest" and "unlawful detention," claiming they were unjustly held for several hours. An investigative chamber of the local prosecutorial authority decided not to authorize the initiation of criminal proceedings against the police officers, reasoning that the circumstances surrounding the incident were attributable to the complainant's own behavior, and no substantial evidence was presented to indicate unlawful actions by the officers. The complainant subsequently filed an appeal against this decision, asserting violations of legal and constitutional rights. However, the Federal Tribunal found the appeal did not sufficiently demonstrate any legal violations by the lower court.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Regarding Refusal to Authorize Criminal Proceedings Against Police Officers for Excessive Arrest and Unlawful Detention: An investigative chamber of the local prosecutorial authority decided not to authorize the initiation of criminal proceedings against the police officers, reasoning that the circumstances surrounding the incident were attributable to the complainant's own behavior, and no substantial evidence was presented to indicate unlawful actions by the officers. The complainant subsequently filed an appeal against this decision, asserting violations of legal and constitutional rights. However, the Federal Tribunal found the appeal did not sufficiently demonstrate any legal violations by the lower court.

Schlagwörter

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Ermächtigungsverfahren Strafanzeige Polizeibeamte Überhaft Prozessleitung Anklagezulassung Anspruch auf Verhaftung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it did not meet the formal requirements for appeal under simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision states that no costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_799/2013

Urteil vom 22. Oktober 2013

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Beamte der Stadtpolizei St. Gallen , Kommando der Stadtpolizei St. Gallen, Vadianstrasse 57, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

Erster Staatsanwalt Dr. Thomas Hansjakob , Untersuchungsamt St. Gallen, Schützengasse 1, 9001 St. Gallen.

Gegenstand

Ermächtigungsverfahren,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 25. September 2013 der Anklagekammer des Kantons St. Gallen.

Erwägungen:

1. X.________ erstattete bei der Anklagekammer des Kantons St. Gallen Strafanzeige gegen Beamte der Stadtpolizei St. Gallen wegen "übertriebener Festnahme" und "unlauteren Einsperrens, stundenlangen Freiheitsentzugs". Die Anklagekammer erteilte mit Entscheid vom 25. September 2013 die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens nicht. Sie führte zusammenfassend aus, dass die Zuführung auf den Polizeiposten, der verfügte Gewahrsam und die Dauer der Festhaltung dem Verhalten der Anzeigerin zuzuschreiben seien. Hinreichend konkrete Anhaltspunkte für ein allenfalls strafbares Verhalten der beteiligten Polizisten bringe die Anzeigerin nicht vor und solches ergebe sich auch nicht aus den Akten.

2. X.________ führt mit Eingabe vom 15. Oktober 2013 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.

Die Beschwerdeführerin, die keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, legt mit ihren Ausführungen nicht dar, inwiefern die Anklagekammer in rechts- bzw. verfassungswidriger Weise die Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens verweigert haben sollte. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

4. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Ersten Staatsanwalt Dr. Thomas Hansjakob und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Oktober 2013

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli