Failure to Pay Cost Advance Leads to Refusal to Hear Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the plaintiffs challenged a decision made by the Federal Administrative Court regarding a request for information. The plaintiffs failed to pay the required advance court fees by the specified deadline and also did not request an extension or seek financial assistance despite receiving notice of the fee decision in a timely manner. Consequently, the court determined that it could not proceed with the plaintiffs' appeal due to their non-compliance with procedural requirements, ultimately imposing the court costs on the plaintiffs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 64 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to Pay Cost Advance Leads to Refusal to Hear Appeal: The plaintiffs failed to pay the required advance court fees by the specified deadline and also did not request an extension or seek financial assistance despite receiving notice of the fee decision in a timely manner. Consequently, the court determined that it could not proceed with the plaintiffs' appeal due to their non-compliance with procedural requirements, ultimately imposing the court costs on the plaintiffs.
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KI-generiertThis procedural article governs the decision not to enter upon the appeal (non-entrée en matière).
The appeal was not entertained based on this provision concerning the non-payment of the cost deposit.
Cited in the reasoning as an alternative the appellants could have used (granting of legal aid), though not directly applied in the final operative part regarding the outcome, it is mentioned in the procedural context leading to the non-entry.
This provision was applied to order the appellants to pay the court costs because the appeal was dismissed (non-entrée en matière).
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_772/2013
Urteil vom 13. Januar 2014
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
1. X.________ GmbH,
vertreten durch Y.________,
2. Y.________,
Beschwerdeführerinnen,
gegen
Bundesamt für Polizei fedpol .
Gegenstand
Auskunftsgesuch,
Beschwerde gegen die Verfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 19. September 2013.
In Erwägung,
dass die Beschwerdeführerinnen den ihnen auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- auch innerhalb der ihnen angesetzten Nachfrist bis 9. Dezember 2013 nicht geleistet haben;
dass sie mit Eingabe vom 9. Dezember 2013 darauf hinweisen, das Bundesgericht habe punkto Fristansetzung den bereits im Rahmen der Beschwerde vom 28. September 2013 gemachten Urlaubshinweis missachtet;
dass zwar eingangs der Beschwerde tatsächlich von einem Urlaub (ab "25.09.13") die Rede ist, wobei allerdings darin anders als dann in der Eingabe vom 9. Dezember 2013 nicht der 25. November 2013 als Urlaubsende bezeichnet wird (sondern wiederum der "25.09.13");
dass somit für das Bundesgericht das gemäss Eingabe vom 9. Dezember 2013 geltend gemachte Urlaubsende 25. November 2013 bei der üblichen Fristansetzung nicht erkennbar war;
dass allerdings die Beschwerdeführerinnen die bundesgerichtliche Verfügung betreffend Kostenvorschuss immerhin schon am Mittwoch 4. Dezember 2013 in Empfang genommen haben;
dass sie entsprechend noch rechtzeitig innerhalb der bis Montag 9. Dezember 2013 laufenden Nachfrist die Zahlung hätten veranlassen können;
dass sie, falls ihnen dies trotz allem nicht möglich gewesen wäre, zumindest um Fristerstreckung oder gegebenenfalls, bei Notwendigkeit, um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ( Art. 64 BGG ) hätten ersuchen können, was sie indes beides unterlassen haben;
dass somit gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass bei diesem Ausgang des Verfahrens die bundesgerichtlichen Kosten den Beschwerdeführerinnen aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführerinnen auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführerinnen, dem Bundesamt für Polizei (fedpol) und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 13. Januar 2014
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp