Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_757/2013 KI-generiert

Denial of justice claim against legislative body fails for lack of stated legal duty to deliver laws.

Geschäftsnummer 1C_757/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court declined to enter into the complainant's appeal for denial of justice, ruling against the complainant and leaving the lower instance's inaction in place. The complainant alleged that the Cantonal Council of Zurich had unlawfully failed to provide him with specific legislation and regulations, framing this as a denial of justice under Article 94 of the Federal Supreme Court Act. The Court found the complaint inadmissible because the complainant did not satisfy the mandatory pleading requirement of Article 42(2), as he failed to demonstrate that the Cantonal Council was legally obliged to act or to show any unlawful delay or refusal of an appealable decision. The proceedings were closed without imposing court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 94 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Denial of justice claim against legislative body fails for lack of stated legal duty to deliver laws: The complainant alleged that the Cantonal Council of Zurich had unlawfully failed to provide him with specific legislation and regulations, framing this as a denial of justice under Article 94 of the Federal Supreme Court Act. The Court found the complaint inadmissible because the complainant did not satisfy the mandatory pleading requirement of Article 42(2), as he failed to demonstrate that the Cantonal Council was legally obliged to act or to show any unlawful delay or refusal of an appealable decision. The proceedings were closed without imposing court costs.

Schlagwörter

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Beweislosigkeit Einrede der Verfassungswidrigkeit Beschwerdelegitimation formelle Verfahrenseinstellung Vorlage zur Vorabentscheidung gesetzliche Voraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decline to enter into the appeal by simplified procedure because the complaint did not meet formal legal requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to waive the imposition of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_757/2013

Urteil vom 11. Oktober 2013

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer.

Gegenstand

Rechtsverweigerung,

Beschwerde wegen Rechtsverweigerung.

Erwägungen:

1. X.________ erhob mit Eingabe vom 2. September 2013 (Postaufgabe 3. September 2013) Beschwerde wegen "Rechtsverweigerung gem. Art. 94 BGG ".

2. Gemäss Art. 94 BGG kann gegen das unrechtmässige Verweigern oder Verzögern eines anfechtbaren Entscheids Beschwerde geführt werden. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt.

Der Beschwerdeführer muss somit darlegen, inwiefern eine Behörde unrechtmässig einen anfechtbaren Entscheid verweigert oder verzögert haben sollte. Dieser Begründungspflicht kommt der Beschwerdeführer nicht nach. Soweit sich aus der schwer verständlichen Eingabe überhaupt ergibt, wirft er dem Kantonsrat des Kantons Zürich vor, ihm trotz Verlangen "das Ermächtigungsverfahrensgesetz und die Ermächtigungsverfahrensverordnung" nicht zugestellt zu haben. Inwiefern der Kantonsrat zu einem solchen Handeln überhaupt verpflichtet sein sollte, legt der Beschwerdeführer nicht dar. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist.

3. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Oktober 2013

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli