Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_681/2021 KI-generiert

Appeal against Interlocutory Procedural Orders in Construction Law Dismissed for Inadmissibility

Geschäftsnummer 1C_681/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint in public law matters before the Swiss Federal Tribunal against procedural orders issued by the Appellate Court of the Canton of Basel-Stadt on October 12 and 26, 2021. The context involves an appeal process concerning a decision by the Building Appeals Commission of Basel-Stadt dated March 24, 2021. The Appellate Court had forwarded the individual's responses from October 10 and 18, 2021, to relevant parties for acknowledgment. The individual challenged these procedural actions, but the case was centered on whether the intermediate decisions, which did not conclude the legal proceedings, were eligible for appeal under Swiss law, specifically questioning whether these actions caused an irreparable disadvantage per the provisions of the Federal Supreme Court Act.

Legislator-Regeste

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Art. 90 BGG, Art. 92 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG; Appeal against Interlocutory Procedural Orders in Construction Law Dismissed for Inadmissibility: The context involves an appeal process concerning a decision by the Building Appeals Commission of Basel-Stadt dated March 24, 2021. The Appellate Court had forwarded the individual's responses from October 10 and 18, 2021, to relevant parties for acknowledgment. The individual challenged these procedural actions, but the case was centered on whether the intermediate decisions, which did not conclude the legal proceedings, were eligible for appeal under Swiss law, specifically questioning whether these actions caused an irreparable disadvantage per the provisions of the Federal Supreme Court Act.

Schlagwörter

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Verfahrensverfügungen prozessleitende Verfügungen Zwischenentscheid unentgeltliche Rechtspflege Klagegründe Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids Revisionsgrund

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not admitted under the simplified procedure due to insufficient substantiation regarding the admissibility requirements for interlocutory decisions.

Art. 64 BGG

Applied to deny the request for free legal aid due to the hopeless nature of the case.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the appellant to bear the court costs.

Art. 93 Abs. 1 BGG

The court referenced this article when explaining why the appeal against the interlocutory decisions was inadmissible.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_681/2021

Urteil vom 18. November 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt,

Präsident,

St. Alban-Vorstadt 25, 4052 Basel.

Gegenstand

Verfahrensverfügungen,

Beschwerde gegen die Verfügungen des

Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt,

Präsident, vom 12. und 26. Oktober 2021 (VD.2021.109).

Erwägungen:

1. Im Rekursverfahren gegen einen Entscheid der Baurekurskommission des Kantons Basel-Stadt vom 24. März 2021 stellte das Appellationsgericht Basel-Stadt mit Verfügung vom 12. Oktober 2021 die Replik des Rekurrenten A.________ vom 10. Oktober 2021 der Baurekurskommission und den Beigeladenen zur Kenntnisnahme zu. Mit Verfügung vom 26. Oktober 2021 stellte das Appellationsgericht die Eingabe des Rekurrenten A.________ vom 18. Oktober 2021 der Baurekurskommission, dem Bau- und Gastgewerbeinspektorat und den Beigeladenen zur Kenntnisnahme zu.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 9. November 2021 (Postaufgabe 11. November 2021) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verfügungen des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 12. und 26. Oktober 2021. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Mit den angefochtenen Verfügungen wird das baurechtliche Verfahren nicht abgeschlossen. Es handelt sich somit nicht um Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG , sondern um Zwischenentscheide.

3.1. Zwischenentscheide sind, von hier nicht gegebenen Ausnahmen gemäss Art. 92 BGG abgesehen, nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG beim Bundesgericht anfechtbar.

Die Beschwerde gegen die vorliegend selbständig eröffneten Zwischenentscheide ist nur zulässig, wenn diese einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken können ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder - was vorliegend von vornherein nicht zutrifft - wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ). Die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG sollen das Bundesgericht entlasten, dieses soll sich möglichst nur einmal mit einer Sache befassen ( BGE 135 II 30 E. 1.3.2 S. 34). Ist die Beschwerde gegen einen Zwischenentscheid gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG nicht zulässig oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, bleibt der Zwischenentscheid im Rahmen einer Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, sofern er sich auf dessen Inhalt auswirkt ( Art. 93 Abs. 3 BGG ).

3.2. Nach konstanter Rechtsprechung hat der Beschwerdeführer im Einzelnen darzulegen, inwiefern die Beschwerdevoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sind, ansonsten auf die Beschwerde mangels hinreichender Begründung nicht einzutreten ist ( BGE 137 III 324 E. 1.1; 136 IV 92 E. 4; je mit Hinweisen). Der Beschwerdeführer äussert sich nicht zu den Beschwerdevoraussetzungen nach Art. 93 Abs. 1 BGG . Diese sind auch nicht offensichtlich gegeben. Somit ist mangels einer hinreichenden Begründung im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten.

4. Angesichts der Aussichtslosigkeit des Verfahrens ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege nicht zu entsprechen ( Art. 64 BGG ). Entsprechend dem Beschwerdeausgang sind die Gerichtskosten dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt, Präsident, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 18. November 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli