Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_673/2021 KI-generiert

Challenge to Refusal to Entertain Complaint Regarding Federal Popular Vote on Covid-19 Act Amendment

Geschäftsnummer 1C_673/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a complaint concerning a Swiss federal referendum held on November 28, 2021, which proposed amendments to the Covid-19 Act passed on March 19, 2021. The complaint challenged the decision of the Zurich Cantonal Government, dated November 3, 2021, which had dismissed the complaint due to its late submission, not satisfying the three-day timeframe mandated by Article 77, paragraph 2 of the Swiss Federal Jurisdiction Procedure (BRP). The individual appealed this decision on November 10, 2021, but failed to demonstrate how they had adhered to the timeline or clarify how the decision was unconstitutional or unlawful according to the legal requirements. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal due to insufficient justification.

Legislator-Regeste

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Art. 77 Abs. 2 BRP, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Challenge to Refusal to Entertain Complaint Regarding Federal Popular Vote on Covid-19 Act Amendment: The complaint challenged the decision of the Zurich Cantonal Government, dated November 3, 2021, which had dismissed the complaint due to its late submission, not satisfying the three-day timeframe mandated by Article 77, paragraph 2 of the Swiss Federal Jurisdiction Procedure (BRP). The individual appealed this decision on November 10, 2021, but failed to demonstrate how they had adhered to the timeline or clarify how the decision was unconstitutional or unlawful according to the legal requirements. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal due to insufficient justification.

Schlagwörter

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gesetzliche Voraussetzungen Volksabstimmung Verfassungsbeschwerde im Ausland Petitionsrecht Wahlfälschung Widerspruchsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used to rule that the appeal cannot be heard due to lack of sufficient grounds, applied in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used as the basis for the decision not to impose court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_673/2021

Urteil vom 15. November 2021

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

Stefan Köpfli,

Beschwerdeführer,

gegen

Regierungsrat des Kantons Zürich,

Neumühlequai 10, 8001 Zürich,

Bundeskanzlei,

Bundeshaus West, 3003 Bern.

Gegenstand

Eidgenössische Volksabstimmung vom 28. November 2021 betreffend die Änderung

vom 19. März 2021 des Covid-19-Gesetzes,

Beschwerde gegen den Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zürich vom 3. November 2021 (1227).

In Erwägung,

dass Stefan Köpfli mit Eingabe vom 21. September 2021 (Postaufgabe 22. Oktober 2021) Beschwerde gegen die Eidgenössische Volksabstimmung vom 28. November 2021 betreffend die Änderung vom 19. März 2021 des Covid-19-Gesetzes erhoben hat;

dass der Regierungsrat des Kantons Zürich mit Beschluss vom 3. November 2021 auf die Beschwerde von Stefan Köpfli wegen verspäteter Beschwerdeeinreichung bzw. wegen Nichteinhaltung der in Art. 77 Abs. 2 BRP geregelten Frist von drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes nicht eingetreten ist;

dass Stefan Köpfli mit Eingabe vom 10. November (Postaufgabe 11. November 2021) Beschwerde gegen den Beschluss des Regierungsrats des Kantons Zürich erhoben hat;

dass der Beschwerdeführer nicht darlegt, inwiefern er die dreitägige Frist gemäss Art. 77 Abs. 2 BRP entgegen den Ausführungen des Regierungsrats beachtet hätte;

dass sich aus seiner Beschwerde nicht ergibt, inwiefern der Beschluss des Regierungsrats rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll, weshalb die Beschwerde den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68) nicht zu genügen vermag;

dass somit mangels einer genügenden Begründung im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Bundeskanzlei und dem Regierungsrat des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. November 2021

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli