Driver License Withdrawal Upheld Due to Defective Supreme Court Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, identified as A.________, who was found guilty by the Cantonal Court of Schaffhausen of violating traffic regulations by not adjusting his speed to road conditions, resulting in a fine of 400 Swiss Francs. Consequently, the Schaffhausen public prosecutor's office revoked his driver's license for one month with a decision on April 30, 2020. A.________ filed a recourse against this decision on May 6, 2020, which was dismissed by the cantonal government on June 30, 2020. He then appealed this ruling on July 6, 2020, but the Cantonal Court of Schaffhausen rejected the appeal on November 10, 2020. A.________ proceeded to file a complaint with the Swiss Federal Tribunal, which underscores the ongoing challenge against the suspension of his driving license.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Driver License Withdrawal Upheld Due to Defective Supreme Court Appeal: Consequently, the Schaffhausen public prosecutor's office revoked his driver's license for one month with a decision on April 30, 2020. A.________ filed a recourse against this decision on May 6, 2020, which was dismissed by the cantonal government on June 30, 2020. He then appealed this ruling on July 6, 2020, but the Cantonal Court of Schaffhausen rejected the appeal on November 10, 2020. A.________ proceeded to file a complaint with the Swiss Federal Tribunal, which underscores the ongoing challenge against the suspension of his driving license.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not entertained due to non-compliance with formal requirements under the simplified procedure.
The decision orders that no costs shall be levied.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_665/2020
Urteil vom 11. Dezember 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, Verkehrsabteilung,
Bahnhofstrasse 29, 8200 Schaffhausen,
Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, Beckenstube 7, 8200 Schaffhausen.
Gegenstand
Entzug des Führerausweises,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 10. November 2020 (60/2020/14).
Erwägungen:
1. Das Kantonsgericht des Kantons Schaffhausen sprach A.________ mit rechtskräftigem Urteil vom 29. Januar 2020 der Verletzung der Verkehrsregeln durch Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Strassenverhältnisse schuldig und verurteilte ihn zu einer Busse von Fr. 400.--.
2. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen entzog A.________ mit Verfügung vom 30. April 2020 den Führerausweis für einen Monat. Dagegen erhob A.________ am 6. Mai 2020 Rekurs, welchen der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen mit Beschluss vom 30. Juni 2020 abwies. Gegen den Rekursentscheid erhob A.________ am 6. Juli 2020 Beschwerde. Das Obergericht des Kantons Schaffhausen wies die Beschwerde mit Beschluss vom 10. November 2020 ab.
3. A.________ führt mit Eingabe vom 2. Dezember 2020 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Schaffhausen vom 10. November 2020. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
4. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
Der Beschwerdeführer setzt sich überhaupt nicht mit der Begründung des Obergerichts auseinander, die zur Abweisung seiner Beschwerde führte. Aus seinen Ausführungen ergibt sich nicht ansatzweise, inwiefern die Begründung des Obergerichts bzw. dessen Entscheid selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
5. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen, dem Regierungsrat des Kantons Schaffhausen und dem Obergericht des Kantons Schaffhausen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Dezember 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli