Appeal Regarding License Withdrawal and Legal Aid Refusal Adjudged Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual whose driving permit was provisionally revoked by the administrative authority in the Canton of Glarus, following an assessment that necessitated a traffic medicine evaluation. The individual contested this decision by filing a complaint with the Administrative Court of Glarus, which denied both the complaint and a request for free legal assistance. Subsequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking to overturn the lower court's ruling. However, the appeal was deemed insufficient in meeting legal requirements and was consequently not admitted for consideration by the Tribunal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Appeal Regarding License Withdrawal and Legal Aid Refusal Adjudged Inadmissible: The individual contested this decision by filing a complaint with the Administrative Court of Glarus, which denied both the complaint and a request for free legal assistance. Subsequently, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal, seeking to overturn the lower court's ruling. However, the appeal was deemed insufficient in meeting legal requirements and was consequently not admitted for consideration by the Tribunal.
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KI-generiertCited in conjunction with Art. 42 Abs. 2 BGG to justify the inadmissibility based on insufficient substantiation of the appeal.
The appeal was decided under the simplified procedure due to a manifest formal defect.
Cited in conjunction with Art. 106 Abs. 2 BGG to justify the inadmissibility based on insufficient substantiation of the appeal.
Used to determine the cost allocation (no costs were charged).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_66/2017
Urteil vom 10. Februar 2017
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Sicherheit und Justiz, Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus.
Gegenstand
Vorsorglicher Sicherungsentzug / Überprüfung der Fahreignung; unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde gegen das Urteil vom 22. Dezember 2016 des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus, I. Kammer.
In Erwägung,
dass die Abteilung Administrativmassnahmen des Kantons Glarus A.________ gemäss Verfügung vom 2. August 2016 den Führerausweis vorsorglich auf unbestimmte Zeit entzog und eine Überprüfung seiner Fahreignung anhand einer verkehrsmedizinischen Untersuchung beim Institut für Rechtsmedizin Zürich (IRMZ) anordnete;
dass A.________ sich hiergegen mit einer Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Glarus wandte, wobei er sinngemäss um Gewährung der unentgeltlichen Prozessführung ersuchte;
dass die I. Kammer des Verwaltungsgerichts das uP-Gesuch und die Beschwerde mit Entscheid vom 22. Dezember 2016 abgewiesen hat;
dass A.________ mit Eingabe vom 28. Januar (Postaufgabe: 31. Januar) 2017 Beschwerde ans Bundesgericht führt und der Sache nach beantragt, der Entscheid vom 22. Dezember 2016 sei aufzuheben;
dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen;
dass der Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid ganz allgemein bemängelt und dabei insbesondere auch die Abweisung des uP-Gesuchs als falsch bezeichnet;
dass er sich dabei mit der dem Entscheid zugrunde liegenden einlässlichen Begründung nicht rechtsgenüglich auseinandersetzt und insbesondere nicht darlegt, inwiefern die Begründung bzw. der Entscheid selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass unter den gegebenen Umständen davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben;
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Sicherheit und Justiz, Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus, dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, I. Kammer, und dem Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnahmen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 10. Februar 2017
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Bopp