Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_66/2007 KI-generiert

Federal Supreme Court Judgment Revision Application Dismissed for Lack of Statutory Grounds

Geschäftsnummer 1C_66/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, the applicant sought to revise a decision made by the Swiss Federal Tribunal on February 28, 2007, which had dismissed their complaint concerning two rulings from the Administrative Court of the Canton of Lucerne. The revision request was submitted on April 15, 2007, but the applicant failed to cite any of the legal grounds required for a revision as specified in the relevant legal provisions. Instead, the applicant primarily criticized the legal assessment underlying the original decision, arguing that the Tribunal incorrectly concluded that the prior complaint did not meet the necessary justification requirements. Consequently, the Tribunal decided not to admit the revision request without further proceedings, indicating that any subsequent submissions regarding the matter would not be considered.

Legislator-Regeste

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Art. 61 BGG, Art. 127 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Judgment Revision Application Dismissed for Lack of Statutory Grounds: The revision request was submitted on April 15, 2007, but the applicant failed to cite any of the legal grounds required for a revision as specified in the relevant legal provisions. Instead, the applicant primarily criticized the legal assessment underlying the original decision, arguing that the Tribunal incorrectly concluded that the prior complaint did not meet the necessary justification requirements. Consequently, the Tribunal decided not to admit the revision request without further proceedings, indicating that any subsequent submissions regarding the matter would not be considered.

Schlagwörter

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Revision eines Entscheids gesetzliche Voraussetzungen Einrede der Verfassungswidrigkeit Normenkontrolle Rückzug des Revisionsgesuchs Nichtigkeitsklage im Gemeinschaftsrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 127 BGG

Applied because the Tribunal did not enter into the merits of the request for revision without an exchange of briefs.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the applicant to bear the court costs based on the outcome of the proceedings.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_66/2007 /ggs

Urteil vom 24. April 2007

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Bundesrichter Reeb, Fonjallaz,

Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

X.________, Gesuchsteller,

gegen

Strassenverkehrsamt des Kantons Luzern,

Postfach 162, 6000 Luzern 4,

Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, Obergrundstrasse 46,

6002 Luzern.

Gegenstand

Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil vom 28. Februar 2007 (1C_16/2007 und 1C_18/2007).

Das Bundesgericht zieht in Erwägung:

1. Mit Urteil vom 28. Februar 2007 trat das Bundesgericht auf eine von X.________ gegen zwei Urteile des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern der Sache nach erhobene Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ) nicht ein (Verfahren 1C_16/2007 und 1C_18/2007).

Mit Revisionsgesuch vom 15. April (Postaufgabe: 17. April) 2007 beantragt X.________, das Urteil sei aufzuheben.

2. Die Aufhebung oder Abänderung eines wie hier nach Art. 61 BGG in Rechtskraft erwachsenen Bundesgerichtsurteils ist nur bei Vorliegen eines Revisionsgrundes gemäss Art. 121 ff. BGG möglich.

Der Gesuchsteller kritisiert das am 28. Februar 2007 ergangene Urteil, ohne sich dabei aber auf einen der gesetzlichen Revisionsgründe (Art. 121 ff.) zu berufen. Was er in diesem Zusammenhang vorbringt, beschränkt sich im Wesentlichen auf eine Kritik an der dem Urteil zugrunde liegenden rechtlichen Würdigung, indem er der Sache nach geltend macht, das Bundesgericht habe zu Unrecht festgestellt, die damalige Beschwerde genüge den gesetzlichen Begründungserfordernissen nicht. Solche Kritik ist jedoch im Revisionsverfahren nicht zu hören. Der Gesuchsteller wäre gehalten gewesen, in seiner Eingabe einen Revisionsgrund in verständlicher Form darzulegen, was er indes unterlassen hat. Auf sein Gesuch ist daher ohne Schriftenwechsel ( Art. 127 BGG ) nicht einzutreten. Weitere Eingaben in dieser Sache, insbesondere weitere Revisionsgesuche, werden in Zukunft ohne Antwort abgelegt.

3. Dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens entsprechend sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt das Bundesgericht:

1. Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Gesuchsteller auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Strassenverkehrsamt sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Abgaberechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. April 2007

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: