Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_649/2020 KI-generiert

Zoning Appeal Regarding Subsidiarity and Jurisdictional Review

Geschäftsnummer 1C_649/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a supervisory complaint against the municipal council of Herisau concerning the partial zoning plan for Nieschberg. The Department of Construction and Economics of the Canton of Appenzell Ausserrhoden dismissed the complaint on September 9, 2020, stating that the individual had an ordinary legal remedy at their disposal which was not utilized, emphasizing the subsidiarity of the supervisory complaint. Subsequently, the individual approached the Cantonal Court of Appenzell Ausserrhoden, which decided not to proceed with the case on September 24, 2020, explaining that there was no available ordinary legal remedy against the department's decision and that the court was not a supervisory authority over the department. The individual then lodged a public law appeal with the Swiss Federal Tribunal against the Cantonal Court's decision.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Zoning Appeal Regarding Subsidiarity and Jurisdictional Review: The Department of Construction and Economics of the Canton of Appenzell Ausserrhoden dismissed the complaint on September 9, 2020, stating that the individual had an ordinary legal remedy at their disposal which was not utilized, emphasizing the subsidiarity of the supervisory complaint. Subsequently, the individual approached the Cantonal Court of Appenzell Ausserrhoden, which decided not to proceed with the case on September 24, 2020, explaining that there was no available ordinary legal remedy against the department's decision and that the court was not a supervisory authority over the department. The individual then lodged a public law appeal with the Swiss Federal Tribunal against the Cantonal Court's decision.

Schlagwörter

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Aufsichtsbeschwerde Aufsichtszuständigkeit Nutzungsplan gesetzliche Voraussetzung Verneinung der Zuständigkeit Subsidiaritätsprinzip Verwaltungsbehörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was dismissed by non-entry into the merits because it did not meet the formal requirements for appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The final order states that no costs shall be levied (no costs imposed).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_649/2020

Urteil vom 30. November 2020

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Departement Bau und Volkswirtschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden, Kasernenstrasse 17A, 9102 Herisau.

Gegenstand

Aufsichtsbeschwerde,

Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, vom 24. September 2020 (O4V 20 26).

Erwägungen:

1. Das Departement Bau und Volkswirtschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden leistete mit Entscheid vom 9. September 2020 einer Aufsichtsbeschwerde von A.________ gegen den Gemeinderat Herisau betreffend Teilzonenplan Nieschberg keine Folge. Zur Begründung führte das Departement zusammenfassend aus, A.________ sei ein ordentliches Rechtsmittel zur Verfügung gestanden, welches er jedoch nicht ergriffen habe. Infolge der Subsidiarität könne der Aufsichtsbeschwerde keine Folge geleistet werden. Mit Eingabe vom 20. September 2020 gelangte A.________ an das Obergericht Appenzell Ausserrhoden, welches darauf mit Verfügung vom 24. September 2020 nicht eintrat. Es führte aus, dass gegen den Entscheid des Departements vom 9. September 2020 kein ordentliches Rechtsmittel existiere und das Obergericht nicht Aufsichtsbehörde über das Departement sei.

2. A.________ führt mit Eingabe vom 23. November 2020 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verfügung des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden vom 24. September 2020. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt dem Beschwerdeführer namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit der Begründung des Obergerichts, die zum Nichteintreten auf seine Eingabe führte, überhaupt nicht auseinander. Er vermag folglich nicht aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Obergerichts bzw. dessen Verfügung selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.

4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Departement Bau und Volkswirtschaft des Kantons Appenzell Ausserrhoden und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. November 2020

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli