Cantonal Court Interim Order Appeal Regarding Cost Advance Payment
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA plaintiff filed a complaint to the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Administrative Court of the Canton of Solothurn, which on October 27, 2020, denied the plaintiff's application for free legal aid in an appeal procedure related to the "Tesil" development and design plan. The court required a cost advance of 500 Swiss Francs, threatening to dismiss the case if not paid. Despite claiming insufficient funds and no property ownership, the plaintiff paid the advance on time, leading to the case proceeding. However, the complaint to the Swiss Federal Tribunal challenges the refusal to waive the advance. The administrative court suggested either dismissing the complaint or deeming it moot, emphasizing that the procedural advance had been settled.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 83 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 al. 1 let. a BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Cantonal Court Interim Order Appeal Regarding Cost Advance Payment: The court required a cost advance of 500 Swiss Francs, threatening to dismiss the case if not paid. Despite claiming insufficient funds and no property ownership, the plaintiff paid the advance on time, leading to the case proceeding. However, the complaint to the Swiss Federal Tribunal challenges the refusal to waive the advance. The administrative court suggested either dismissing the complaint or deeming it moot, emphasizing that the procedural advance had been settled.
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KI-generiertApplied to declare the appeal inadmissible in the simplified procedure (implicit non-admission is typically executed under Art. 108).
Although costs were not imposed, the dispositive cites the rule that governs costs (waiving costs is covered by the overall structure relating to costs).
Although the appeal was analyzed under Art. 93, the decision to reject the appeal was based on the lack of demonstration of the requirement of irreparable harm, which relates to the admissibility under Art. 93, leading to non-admission under the simplified procedure (implicit in the non-admission order and the decision on costs).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_648/2020
Urteil vom 12. Januar 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn,
Präsidentin,
Amthaus 1, Postfach 157, 4502 Solothurn.
Gegenstand
unentgeltliche Rechtspflege,
Beschwerde gegen die Verfügung
des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn,
Präsidentin, vom 27. Oktober 2020 (VWBES.2020.383).
Erwägungen:
1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn hat am 27. Oktober 2020 das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege im Beschwerdeverfahren gegen den Regierungsrat des Kantons Solothurn und die Gemeinde Egerkingen betreffend den Erschliessungs- und Gestaltungsplan "Tesil" abgewiesen und ihm einen Kostenvorschuss von Fr. 500.- auferlegt, unter der Androhung, bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht einzutreten.
Mit Eingabe vom 20. November 2020 beantragt A.________ sinngemäss, diese Verfügung aufzuheben und ihn von der Pflicht zur Leistung eines Kostenvorschusses zu befreien. Er verfüge weder über liquide Mittel noch besitze er eine Liegenschaft.
Das Verwaltungsgericht beantragt in seiner Vernehmlassung, auf die Beschwerde nicht einzutreten oder sie als gegenstandslos abzuschreiben. A.________ habe den Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt.
2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben ( Art. 83 BGG ). Er schliesst das Verfahren indessen nicht ab; es handelt sich mithin um einen Zwischenentscheid, gegen den die Beschwerde zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil rechtlicher Natur ( BGE 133 IV 139 E. 4) bewirken könnte ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ). Die zweite Voraussetzung fällt vorliegend ausser Betracht. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG hat der Beschwerdeführer darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind; bei der Anfechtung von Zwischenentscheiden hat er die Tatsachen anzuführen, aus denen sich der nicht wiedergutzumachende Nachteil ergeben soll, sofern dies nicht offensichtlich ist ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; zum Ganzen: BGE 141 IV 284 E. 2.3 S. 287; 289 E. 1.3 S. 292).
Es ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern dem Beschwerdeführer durch den angefochtenen Entscheid ein nicht wiedergutzumachender Nachteil rechtlicher Natur drohen könnte, nachdem er den Kostenvorschuss rechtzeitig bezahlt hat und das verwaltungsgerichtliche Verfahren damit seinen Fortgang nehmen kann. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten ausnahmsweise verzichtet werden kann.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Präsidentin, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 12. Januar 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Störi