Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_64/2016 KI-generiert

Tenants' Appeal Against Municipal Restoration Order Dismissed for Mootness and Procedural Defects

Geschäftsnummer 1C_64/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute regarding a restoration order issued by a municipality regarding a property, where the authorities required the removal of commercial and recycling items and the restoration of the premises to their original condition. The order was issued on March 9, 2015, with an initial compliance deadline of April 2015, which was later extended to October 1, 2015. The tenants of the property appealed this decision, seeking an additional extension until December 31, 2015. However, after the compliance deadline passed, a judge declared their appeal moot and imposed costs on the tenants. The tenants subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the earlier proceedings violated their rights, although their appeal was deemed insufficiently substantiated to warrant further consideration.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Tenants' Appeal Against Municipal Restoration Order Dismissed for Mootness and Procedural Defects: The order was issued on March 9, 2015, with an initial compliance deadline of April 2015, which was later extended to October 1, 2015. The tenants of the property appealed this decision, seeking an additional extension until December 31, 2015. However, after the compliance deadline passed, a judge declared their appeal moot and imposed costs on the tenants. The tenants subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the earlier proceedings violated their rights, although their appeal was deemed insufficiently substantiated to warrant further consideration.

Schlagwörter

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Wiederherstellungsbefehl Mieter verfahrensrechtliche Fragen Wiederherstellung der versäumten Frist Abschiebung Herausgabe des Eigentums Ausweisung aus einer Wohnung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to justify the non-admittance of the appeal due to obvious failure to meet formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no costs shall be levied in this instance.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_64/2016

Urteil vom 10. Februar 2016

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________,

2. B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

C.________ AG,

Beschwerdegegnerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Werner Rechsteiner,

Gemeinde Elgg, Lindenplatz 4, 8353 Elgg.

Gegenstand

Wiederherstellungsbefehl,

Beschwerde gegen die Verfügung vom 5. Januar 2016 des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 1. Abteilung, Einzelrichter.

In Erwägung,

dass die Gemeinde Elgg mit Bauentscheid vom 9. März 2015 die Wie-derherstellung des rechtmässigen Zustands (namentlich die Beseiti-gung von Handels- und Recyclinggegenständen sowie den Rückbau der vorgenommenen baulichen Veränderungen) auf dem Grundstück Kat. Nr. 3597 in Hagenbuch verfügte, dies bis Ende April 2015;

dass das Baurekursgericht die Wiederherstellungsfrist bis zum 1. Ok-tober 2015 erstreckte;

dass die Mieter des streitbetroffenen Grundstücks, A.________ und B.________, sich hiergegen mit Beschwerde vom 31. August 2015 ans Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wandten und u.a. beantragten, die Frist sei bis zum 31. Dezember 2015 zu erstrecken;

dass der Einzelrichter der 1. Abteilung des Verwaltungsgerichts mit Verfügung vom 5. Januar 2016 die Beschwerde - nach erfolgtem Fristablauf - als gegenstandslos geworden abgeschrieben und die Verfahrenskosten von Fr. 500.-- den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt hat;

dass A.________ und B.________ gegen diese Verfügung mit Eingabe vom 5. Februar 2016 Beschwerde ans Bundesgericht führen;

dass nach Art. 42 Abs. 2 BGG in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt;

dass die Beschwerdeführer zwar das vorangegangene kantonale Verfahren ganz allgemein kritisieren, dabei aber nicht darlegen, inwiefern die der angefochtenen verwaltungsgerichtlichen Verfügung zugrunde liegende Begründung bzw. die Verfügung selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) offensichtlich nicht genügt, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Gemeinde Elgg und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Februar 2016

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp