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1C_621/2017 KI-generiert

Appeal Dismissed for Untimely Filing: Driving License Withdrawal

Geschäftsnummer 1C_621/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint lodged by an individual against a decision made by the Administrative Court of a Swiss canton concerning the revocation of a driver's license. Following the initial decision, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal. However, the tribunal found that the appeal was submitted after the legally mandated deadline of 30 days from the notification of the decision, which began on October 12, 2017, and concluded on November 10, 2017. Consequently, the tribunal ruled to not entertain the appeal due to its late submission.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed for Untimely Filing: Driving License Withdrawal: Following the initial decision, the individual appealed to the Swiss Federal Tribunal. However, the tribunal found that the appeal was submitted after the legally mandated deadline of 30 days from the notification of the decision, which began on October 12, 2017, and concluded on November 10, 2017. Consequently, the tribunal ruled to not entertain the appeal due to its late submission.

Schlagwörter

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Führerausweisentzug (Warnungsentzug) Führerausweisentzug verspätete Eingabe abgelaufene Aufenthaltsbewilligung Leitverfahren Verwirkung des Rechtsvorschlags Ausstandsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The Tribunal decides on the appeal in a simplified procedure because the delay in filing was obvious.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The Tribunal orders that no court costs shall be levied against the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_621/2017

Urteil vom 15. November 2017

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt

des Kantons St. Gallen,

Verwaltungsrekurskommission

des Kantons St. Gallen.

Gegenstand

Führerausweisentzug (Warnungsentzug),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen,

Abteilung III, vom 28. September 2017 (B 2015/318).

Erwägungen:

1. A.________ erhob mit Eingabe vom 10. November 2017 (Postaufgabe 13. November 2017) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 28. September 2017. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

2. Nach Art. 100 Abs. 1 BGG ist die Beschwerde innert 30 Tagen nach Eröffnung der vollständigen Ausfertigung des angefochtenen Entscheids beim Bundesgericht einzureichen. Diese gesetzliche Frist ist nicht erstreckbar ( Art. 47 Abs. 1 BGG ).

Der angefochtene Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen ist dem Beschwerdeführer gemäss dem Auszug der Post "Sendungen verfolgen" am 11. Oktober 2017 zugestellt worden. Die Beschwerdefrist begann somit am 12. Oktober 2017 zu laufen ( Art. 44 Abs. 1 BGG ) und endete am Freitag, den 10. November 2017. Die auf den 10. November 2017 datierte Beschwerdeschrift ist gemäss dem Auszug der Post "Sendungen verfolgen" am Montag, den 13. November 2017, um 16.47 Uhr, in Neukirch (Egnach) aufgegeben worden. Sie ist somit nach Ablauf der 30-tägigen Beschwerdefrist und damit verspätet aufgegeben worden. Auf die Beschwerde ist demnach wegen verspäteter Einreichung nicht einzutreten. Der genannte Mangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann.

3. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen, der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen und dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. November 2017

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli