Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_620/2014 KI-generiert

Complainant v. Cantonal Police Officer (Procedural Rejection)

Geschäftsnummer 1C_620/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an individual filed a criminal complaint against a police officer, alleging fraud and abuse of office, following incidents that occurred in mid-2014. The complaint was forwarded to the relevant court, which subsequently decided not to authorize a criminal investigation against the accused officer. The individual then appealed this decision to the Federal Tribunal, but the appeal failed to meet the necessary legal requirements for consideration, primarily lacking detailed legal argumentation against the initial ruling. The Federal Tribunal opted not to entertain the appeal and decided not to impose any costs.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Complainant v. Cantonal Police Officer (Procedural Rejection): The complaint was forwarded to the relevant court, which subsequently decided not to authorize a criminal investigation against the accused officer. The individual then appealed this decision to the Federal Tribunal, but the appeal failed to meet the necessary legal requirements for consideration, primarily lacking detailed legal argumentation against the initial ruling. The Federal Tribunal opted not to entertain the appeal and decided not to impose any costs.

Schlagwörter

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Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung Strafanzeige Polizeibeamter Verfahrensverletzungen Betrugsermittlung Störung der öffentlichen Ordnung Rüge verfassungsmässiger Rechte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited as one of the formal requirements that the appeal failed to meet.

Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was decided using the simplified procedure based on this article due to obvious formal deficiencies.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited as one of the formal requirements that the appeal failed to meet.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to waive the collection of court costs for the federal proceeding.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_620/2014

Urteil vom 15. Januar 2015

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________, c/o Kantonspolizei Zürich, Kasernenstrasse 29, Postfach, 8021 Zürich,

Beschwerdegegner,

Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, Hermann-Götz-Strasse 24, Postfach, 8401 Winterthur,

Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 24. November 2014 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

In Erwägung,

dass A.________ am 15. Juni/10. August 2014 Strafanzeige gegen einen Kantonspolizisten erstattete, welchem sie namentlich Betrug und Amtsmissbrauch zur Last legte;

dass die Anzeige auf dem Dienstweg ans Obergericht des Kantons Zürich zur weiteren Behandlung überwiesen wurde;

dass die III. Strafkammer des Obergerichts mit Beschluss vom 24. November 2014 der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zum Entscheid über die Untersuchungseröffnung bzw. Nichtanhandnahme des Verfahrens gegen den angezeigten Polizisten nicht erteilte;

dass A.________ gegen diesen Beschluss mit Eingaben vom 19./23. Dezember 2014 Beschwerde ans Bundesgericht führt, welches davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen;

dass sie den Beschluss und den angezeigten Polizisten ganz allgemein kritisiert;

dass sie sich dabei mit der dem Beschluss zugrunde liegenden rechtlichen Begründung nicht im Einzelnen auseinander setzt und insbesondere nicht darlegt, inwiefern die Begründung bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;

dass bei den gegebenen Verhältnissen davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben (s. Art. 66 Abs. 1 BGG );

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. Januar 2015

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp