Appeal Withdrawal in Building Permit Case and Cost Allocation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a group of individuals and a company filed a complaint against a decision from the Administrative Court of Bern regarding a building permit. They later withdrew their appeal while disputing the necessity of an opposing party's submission, suggesting that it warranted consideration in determining compensation for legal costs. The opposing party contested this claim, asserting that their submission was timely and required minimal adjustments. Ultimately, the case was concluded through the withdrawal of the complaint, resulting in the appellants bearing the court costs and compensating the opposing party for legal expenses.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG; Appeal Withdrawal in Building Permit Case and Cost Allocation: They later withdrew their appeal while disputing the necessity of an opposing party's submission, suggesting that it warranted consideration in determining compensation for legal costs. The opposing party contested this claim, asserting that their submission was timely and required minimal adjustments. Ultimately, the case was concluded through the withdrawal of the complaint, resulting in the appellants bearing the court costs and compensating the opposing party for legal expenses.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was declared closed due to withdrawal, as per this provision cited in the reasoning leading to order 1.
The court imposed court costs of CHF 1'000 on the appellants (Order 2), citing this article.
The court ordered the appellants to pay a party indemnity to the respondent (Order 3), citing this article.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_618/2017
Verfügung vom 9. Januar 2018
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
1. A.________,
2. B.________,
3. C.________,
4. D.________,
5. E.________ AG,
Beschwerdeführer,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Markus Fischer,
gegen
F.________ AG,
vertreten durch Fürsprecher Beat Marfurt,
Beschwerdegegnerin,
Einwohnergemeinde Köniz, Bauinspektorat,
Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern.
Gegenstand
Baubewilligung,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 18. September 2017 (100.2017.36U).
Sachverhalt:
A.________, B.________, C.________, D.________ und die E.________ AG haben ihre am 9. November 2017 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 18. September 2017 eingereichte Beschwerde mit Eingabe vom 27. Dezember 2017 zurückgezogen. In Bezug auf die Entschädigungsfolgen machen sie geltend, die Eingabe des Gegenanwaltes vom 6. Dezember 2017 sei unnötig gewesen, was nach einem Telefongespräch zwischen den Anwälten vom 4. Dezember 2017 klar gewesen sei. Dies sei bei der Festlegung der Entschädigung zu berücksichtigen. Die F.________ AG hält dem entgegen, diese Eingabe sei schwergewichtig vor dem 4. Dezember 2017 geschrieben worden; deren Anpassung habe nicht viel Zeit in Anspruch genommen. Sie reicht eine Kostennote von Fr. 1'466. 55 ins Recht.
Erwägungen:
Mit dem Rückzug der Beschwerde ist das Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG abzuschreiben. Dementsprechend tragen die Beschwerdeführer die Gerichtskosten. Sie haben ausserdem der Gegenpartei für das bundesgerichtliche Verfahren eine angemessene Parteientschädigung zu bezahlen (Art. 66 Abs. 1 und 2, Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG ), wobei deren Kostennote ex aequo et bono zu reduzieren ist, da fraglich erscheint, ob es geboten war, am 6. Dezember 2017 noch eine materielle Stellungnahme einzureichen.
Demnach verfügt der Präsident:
1. Die Beschwerde wird als durch Rückzug erledigt abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt.
3. Die Beschwerdeführer haben der Beschwerdegegnerin für das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientschädigung von Fr. 1'300.-- zu bezahlen.
4. Diese Verfügung wird den Parteien, der Einwohnergemeinde Köniz, Bauinspektorat, der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Januar 2018
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Störi