Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_613/2018 KI-generiert

Complaint on Federal Popular Vote Inadmissible Due to Failure to Exhaust Cantonal Remedies

Geschäftsnummer 1C_613/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A complainant submitted an appeal to the Swiss Federal Tribunal challenging the federal vote on the Self-Determination Initiative scheduled for November 25, 2018. According to Swiss law, in matters concerning federal voting rights, appeals must first be filed with the cantonal government within three days of discovering the complaint grounds, before reaching the Federal Tribunal. Consequently, the complaint was transferred to the Zurich Cantonal Government for further consideration, as the proper procedural steps were not initially followed.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complaint on Federal Popular Vote Inadmissible Due to Failure to Exhaust Cantonal Remedies: According to Swiss law, in matters concerning federal voting rights, appeals must first be filed with the cantonal government within three days of discovering the complaint grounds, before reaching the Federal Tribunal. Consequently, the complaint was transferred to the Zurich Cantonal Government for further consideration, as the proper procedural steps were not initially followed.

Schlagwörter

KI-generiert
Volksabstimmung Zuständigkeitsfragen Stimmrecht Volksinitiative ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Wahlfälschung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 BGG

Used in the reasoning (and implied in order 1) because the appeal was to be rejected based on the simplified procedure due to lack of prior appeal to the cantonal government.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used in order 2 to rule that no costs are to be levied.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_613/2018

Urteil vom 21. November 2018

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

Stephan Amacker,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundeskanzlei, Bundeshaus West, 3003 Bern.

Gegenstand

Eidgenössische Volksabstimmung vom 25. November 2018 (Selbstbestimmungsinitiative).

In Erwägung,

dass Stephan Amacker mit Eingabe vom 20. November 2018 Beschwerde gegen die Volksabstimmung vom 25. November 2018 betreffend die Selbstbestimmungsinitiative beim Bundesgericht erhoben hat;

dass in eidgenössischen Stimmrechtssachen die Kantonsregierungen Vorinstanz des Bundesgerichts sind ( Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG );

dass der Beschwerdeführer dementsprechend vorgängig seiner Beschwerde ans Bundesgericht innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes (Art. 77 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte) Abstimmungsbeschwerde bei der Kantonsregierung zu führen hat (Art. 77 Abs. 1 lit. b und Art. 80 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte);

dass daher auf die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist, wobei die Beschwerde zuständigkeitshalber an den Regierungsrat des Kantons Zürich zur weiteren Behandlung zu überweisen ist;

dass auf eine Kostenauflage zu verzichten ist ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die Beschwerde wird zuständigkeitshalber an den Regierungsrat des Kantons Zürich überwiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Bundeskanzlei und dem Regierungsrat des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. November 2018

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli