Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_591/2018 KI-generiert

Petitioner's Appeal on Swiss Referendum Rejected for Failure to Exhaust Cantonal Remedies

Geschäftsnummer 1C_591/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A Swiss individual filed a complaint with the Federal Tribunal against a national referendum scheduled for November 25, 2018, concerning the "Self-Determination Initiative," which aimed to prioritize Swiss law over foreign judges. The complaint, submitted shortly before the referendum date, was dismissed as the individual initially failed to address the issue to the cantonal government, as required for federal voting matters. Procedures dictate that such complaints must first be directed to the cantonal authority within three days of the reason for complaint discovery before escalating to the Federal Tribunal. Consequently, the case was redirected to the Bern cantonal government for further action.

Legislator-Regeste

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Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Petitioner's Appeal on Swiss Referendum Rejected for Failure to Exhaust Cantonal Remedies: The complaint, submitted shortly before the referendum date, was dismissed as the individual initially failed to address the issue to the cantonal government, as required for federal voting matters. Procedures dictate that such complaints must first be directed to the cantonal authority within three days of the reason for complaint discovery before escalating to the Federal Tribunal. Consequently, the case was redirected to the Bern cantonal government for further action.

Schlagwörter

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Behördenreferendum gesetzliche Frist Fremdes Recht Untätigkeitsklage Petitionsrecht Prozessvoraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not entertained due to procedural reasons, applied via the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellant consistent with the outcome of the decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_591/2018

Urteil vom 12. November 2018

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

Hanspeter Strauch,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundeskanzlei, Bundeshaus West, 3003 Bern.

Gegenstand

Eidgenössische Volksabstimmung vom 25. November 2018 (Volksinitiative "Schweizer Recht statt fremde Richter (Selbstbestimmungsinitiative) ".

In Erwägung,

dass Hanspeter Strauch mit Eingabe vom 9. November 2018 (Postaufgabe 10. November 2018) Beschwerde gegen die Volksabstimmung vom 25. November 2018 betreffend die Selbstbestimmungsinitiative beim Bundesgericht erhoben hat;

dass in eidgenössischen Stimmrechtssachen die Kantonsregierungen Vorinstanz des Bundesgerichts sind ( Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG );

dass der Beschwerdeführer dementsprechend vorgängig seiner Beschwerde ans Bundesgericht innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes (Art. 77 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte) Abstimmungsbeschwerde bei der Kantonsregierung zu führen hat (Art. 77 Abs. 1 lit. b und Art. 80 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte);

dass daher auf die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist, wobei die Beschwerde zuständigkeitshalber an den Regierungsrat des Kantons Bern zur weiteren Behandlung zu überweisen ist;

dass dem Beschwerdeführer bereits mit Urteil 1C_99/2016 vom 1. März 2016 mitgeteilt worden ist, dass hinsichtlich eidgenössischer Abstimmungen der Rechtsmittelzug über die Kantonsregierung zu erfolgen hat, weshalb vorliegend nicht mehr davon abgesehen werden kann, für das vorliegende Verfahren entsprechend dem Beschwerdeausgang Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die Beschwerde wird zuständigkeitshalber an den Regierungsrat des Kantons Bern zur weiteren Behandlung überwiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Bundeskanzlei und dem Regierungsrat des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 12. November 2018

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Merkli

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli