Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_527/2009 KI-generiert

Challenge to Minaret Prohibition Initiative Upheld by Federal Supreme Court

Geschäftsnummer 1C_527/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted to the Swiss Federal Tribunal regarding the nationwide vote on a popular initiative against the construction of minarets, which took place on November 29, 2009. The complainant challenged the legality of the initiative based on various constitutional articles. However, the tribunal noted that the complainant did not raise appropriate grounds for legal appeal, as the law does not allow for challenge against the content of a passed popular initiative. Consequently, the tribunal decided not to consider the appeal further, indicating that the issue did not meet the necessary legal criteria for a complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Challenge to Minaret Prohibition Initiative Upheld by Federal Supreme Court: The complainant challenged the legality of the initiative based on various constitutional articles. However, the tribunal noted that the complainant did not raise appropriate grounds for legal appeal, as the law does not allow for challenge against the content of a passed popular initiative. Consequently, the tribunal decided not to consider the appeal further, indicating that the issue did not meet the necessary legal criteria for a complaint.

Schlagwörter

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b) wegen Unregelmässigkeiten bei Abstimmungen (Abstimmungsbeschwerde)" Stimmrechtsbeschwerde Volksinitiative Verfassung Gültigkeit von Wahlen Zulässige Gründe Einrede der Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted in simplified procedure because there is no legal remedy against the substance of an accepted federal popular initiative.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no costs are imposed.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 1/2}

1C_527/2009

Urteil vom 14. Dezember 2009

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Parteien

Beat Braun, Beschwerdeführer.

Gegenstand

Eidgenössische Volksabstimmung vom 29. November 2009 betreffend die Volksinitiative "Gegen den Bau von Minaretten".

In Erwägung,

dass Beat Braun gegen die von Volk und Ständen an der Eidgenössischen Volksabstimmung vom 29. November 2009 angenommene Volksinitiative "Gegen den Bau von Minaretten" eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht eingereicht hat und sich dabei auf Art. 15, 29a, 34 und 72 BV beruft;

dass gemäss Art. 77 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976 (BPR; SR 161.1) gegen eidgenössische Abstimmungen aus folgenden Gründen Beschwerde geführt werden kann:

"a) wegen Verletzung des Stimmrechts nach den Artikeln 2-4, Artikel 5 Absätze 3 und 6 sowie den Artikeln 62 und 63 (Stimmrechtsbeschwerde);

b) wegen Unregelmässigkeiten bei Abstimmungen (Abstimmungsbeschwerde)";

dass der Beschwerdeführer solche Rügen nicht vorbringt;

dass gegen den Inhalt einer angenommenen eidgenössischen Volksinitiative kein Rechtsmittel ans Bundesgericht gegeben ist;

dass somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Bundeskanzlei schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Dezember 2009

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Pfäffli