Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_517/2011 KI-generiert

Voter Complaint Against Cantonal Election Decision Dismissed for Lack of Substantiation

Geschäftsnummer 1C_517/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted by an individual following the ordinary general election of the National Council, which took place on October 23, 2011. On October 31, 2011, the individual lodged a complaint with the cantonal government regarding the election of National Council representatives from the canton. The government dismissed this complaint on November 8, 2011. Subsequently, the individual appealed to the Federal Tribunal on November 10, 2011, arguing issues including incorrect residency designation and alleging a history of harassment. However, the appeal did not specify any concrete irregularities related to the National Council election and did not adequately address the government's decision, leading to a dismissal of the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 82 lit. c BGG, Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 80 Abs. 1 BPR, Art. 89 Abs. 3 BGG, Art. 100 Abs. 4 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Voter Complaint Against Cantonal Election Decision Dismissed for Lack of Substantiation: On October 31, 2011, the individual lodged a complaint with the cantonal government regarding the election of National Council representatives from the canton. The government dismissed this complaint on November 8, 2011. Subsequently, the individual appealed to the Federal Tribunal on November 10, 2011, arguing issues including incorrect residency designation and alleging a history of harassment. However, the appeal did not specify any concrete irregularities related to the National Council election and did not adequately address the government's decision, leading to a dismissal of the complaint.

Schlagwörter

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NR/CN-2011 Wahlfälschung ungenügend begründete Rüge E-Government konnexe Verfahren Verfassungsbeschwerde im Ausland Prozessvoraussetzung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The Tribunal decided not to enter into the merits of the appeal based on this procedural provision.

Art. 66 al. 1 BGG

The dispositive explicitly states that no costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_517/2011

Urteil vom 15. November 2011

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Steinmann.

Verfahrensbeteiligte

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Regierungsrat des Kantons Thurgau, Regierungsgebäude, Postfach, 8510 Frauenfeld.

Gegenstand

NR/CN-2011,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 8. November 2011 des Regierungsrats des Kantons Thurgau.

Sachverhalt:

Die ordentliche Gesamterneuerung des Nationalrats fand am 23. Oktober 2011 (und an den gesetzlich vorgesehenen Vortagen) statt. Am 31. Oktober 2011 legte X.________ beim Regierungsrat des Kantons Thurgau eine Beschwerde im Zusammenhang mit der Wahl der thurgauischen Nationalräte ein. Der Regierungsrat wies die Beschwerde am 8. November 2011 ab, soweit darauf einzutreten war.

Mit Eingabe vom 10. November 2011 (Postaufgabe vom 11. November 2011) hat X.________ beim Bundesgericht Wahlbeschwerde erhoben.

Erwägungen:

1. Das Bundesgericht behandelt Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Sinne von Art. 82 lit. c BGG , die sich gegen Entscheide kantonaler Regierungen im Zusammenhang mit der Wahl des Nationalrats richten ( Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG , Art. 80 Abs. 1 BPR ). Die Beschwerdebefugnis steht den in der betreffenden Angelegenheit stimm- und wahlberechtigten Personen zu ( Art. 89 Abs. 3 BGG ). Die Beschwerde ist innert dreier Tage zu erheben ( Art. 100 Abs. 4 BGG ). In der Beschwerdebegründung ist darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ); die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht ist zu rügen und zu begründen ( Art. 106 Abs. 2 BGG ).

2. Der Beschwerdeführer bemängelt eine falsche Wohnortbezeichnung im angefochtenen Entscheid, beklagt sich über ein intensives und langanhaltendes Richtstrahl-Mobbing mit entsprechenden körperlichen Auswirkungen und erachtet alle Wahlen seit seiner eigenen Kandidatur im Jahre 1999 als unkorrekt. Weitere Ausführungen sind kaum verständlich.

Mit all diesen Vorbringen legt der Beschwerdeführer keine konkreten Unregelmässigkeiten anlässlich der Nationalratswahl dar. Er setzt sich mit dem Entscheid des Regierungsrats nicht auseinander.

Bei dieser Sachlage ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Das Gesuch um Sistierung des Verfahrens ist in Anbetracht der Fristenregelung von Art. 100 Abs. 4 BGG abzuweisen.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsrat des Kantons Thurgau sowie der Bundeskanzlei und den Parlamentsdiensten, Generalsekretariat und Rechtsdienst, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 15. November 2011

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Steinmann