Appeal Inadmissibility Due to Failure to Remediate Procedural Defect
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complaint was filed against a decision by the Zurich Cantonal Court regarding the authorization to initiate a criminal investigation. The applicant submitted the complaint but was informed of a procedural deficiency due to the absence of the contested decision. After being granted a deadline to rectify this issue, the applicant submitted the required document past the deadline and requested an extension, which was deemed inadmissible. Consequently, the court concluded that it could not consider the complaint due to its untimeliness.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 47 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Inadmissibility Due to Failure to Remediate Procedural Defect: The applicant submitted the complaint but was informed of a procedural deficiency due to the absence of the contested decision. After being granted a deadline to rectify this issue, the applicant submitted the required document past the deadline and requested an extension, which was deemed inadmissible. Consequently, the court concluded that it could not consider the complaint due to its untimeliness.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertCited in the reasoning as the basis for setting the deadline to remedy the defect, though the non-compliance led to the non-admission.
Cited in the reasoning to reject the late request for extension of the deadline.
Applied as the basis for the decision not to levy any court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_488/2017
Urteil vom 11. Oktober 2017
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Karlen, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer,
Hirschengraben 13/15, Postfach 2401, 8021 Zürich.
Gegenstand
Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer, vom 16. August 2017 (TB170085-O7U/PFE).
Erwägungen:
Mit Eingabe vom 18. September 2017 erhob A.________ Beschwerde gegen einen Beschluss des Obergerichts des Kantons Zürich vom 16. August 2017.
Mit Verfügung vom 20. September 2017 wurde A.________ darauf hingewiesen, dass seine Eingabe mangelhaft sei, weil der angefochtene Entscheid fehle. Es wurde ihm gemäss Art. 42 Abs. 5 BGG Frist bis zum 5. Oktober 2017 angesetzt, um den Mangel zu beheben, unter der Androhung, dass seine Rechtsschrift sonst unbeachtlich bleibe.
Mit Eingabe vom 10. Oktober 2017 reichte A.________ den angefochtenen Entscheid ein und führt aus, er habe die Frist nicht eingehalten und beantrage daher, sie ihm bis zum 10. Oktober 2017 zu erstrecken.
A.________ hat damit innert Frist den Mangel seiner Eingabe nicht behoben. Er hat zwar ein Gesuch um Fristerstreckung gestellt, dies jedoch nach Ablauf der Frist, was unzulässig ist ( Art. 47 Abs. 2 BGG ). Seine Beschwerde bleibt damit androhungsgemäss unbeachtlich, womit darauf im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. Es rechtfertigt sich vorliegend, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. Oktober 2017
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Karlen
Der Gerichtsschreiber: Störi