Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_488/2011 KI-generiert

Federal Administrative Court Decision on Power Line Approval Upheld Due to Procedural Defects in Appeal

Geschäftsnummer 1C_488/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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This case involves a complaint filed against the approval of plans for a high-voltage power line project by the federal energy office, intended to replace existing infrastructure. The initial complaint was dismissed by the Federal Administrative Court, which, however, accepted partial claims from local entities. The appellant subsequently challenged the court's decision, arguing that the ruling lacked sufficient consideration of the complaints and did not adequately explain how it violated the law. The Federal Tribunal ultimately decided not to entertain the appeal, citing deficiencies in the appellant's arguments.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 BGG; Federal Administrative Court Decision on Power Line Approval Upheld Due to Procedural Defects in Appeal: The initial complaint was dismissed by the Federal Administrative Court, which, however, accepted partial claims from local entities. The appellant subsequently challenged the court's decision, arguing that the ruling lacked sufficient consideration of the complaints and did not adequately explain how it violated the law. The Federal Tribunal ultimately decided not to entertain the appeal, citing deficiencies in the appellant's arguments.

Schlagwörter

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Verwaltungsbeschwerde Verfahrensmängel Entscheidungsbefugnis substantiierte Begründung Sachplan Übertragungsleitungen Verwaltungsorganisation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was decided using the simplified procedure due to a manifest defect in the grounds for appeal.

Art. 93 BGG

The decision not to enter upon the appeal is based on this provision (implied by the consequence in order 1, not explicitly cited in the final orders, but often related to admissibility checks done under Art. 93/94/95/108. However, based on the explicit mention in the final orders, only Art. 108 is used directly in the ruling part, making the primary procedural basis Art. 108 al. 1 lit. b BGG for the decision structure).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_488/2011

Urteil vom 4. November 2011

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,

Beschwerdegegnerin,

Bundesamt für Energie.

Gegenstand

380/220-kV-Leitung Grynau - Siebnen, Teilstück Mast

Nr. 15 bis Unterwerk Grynau, und 110 kV-Leitung

Grynau - Siebnen (auf den Tragwerken der 380/220 kV-

NOK-Leitung, Teilstück Mast Nr. 15 bis Unterwerk Grynau),

Beschwerde gegen das Urteil vom 21. September 2011 des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I.

Erwägungen:

1. Mit Verfügung vom 16. Februar 2009 genehmigte das Bundesamt für Energie (BFE) die Planvorlage L-1699871.2 für eine 380/220 kV-Leitung Grynau - Siebnen, Teilstück Mast Nr. 15 (Gemeinde Tuggen/SZ) bis Unterwerk Grynau, welche die bestehende 220/150 kV-Leitung ersetzen soll, sowie die Planvorlage L-151787.4 für eine 110 kV-Leitung Grynau - Siebnen, Teilstück Mast Nr. 15 bis Unterwerk Grynau, welche als Ersatz für die heutige 50 kV-Leitung auf den Tragwerken der künftigen 380/220 kV-Leitung mitgeführt werden soll, mit verschiedenen Auflagen.

Hiergegen erhob u.a. X.________ Beschwerde ans Bundesverwal-tungsgericht. Dessen Abteilung I hat diese Beschwerde mit Urteil vom 21. September 2011 abgewiesen, während die von der Gemeinde Tuggen und die von der Genossame Tuggen erhobenen Beschwerden teilweise gutgeheissen und insoweit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückgewiesen wurden.

2. X.________ führt gegen dieses Urteil Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ans Bundesgericht.

Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Stellungnahmen einzu-holen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unab-hängig von der Art des nach BGG offenstehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. auch Art. 106 Abs. 2 BGG ; zudem BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53 und 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer bemängelt das angefochtene Urteil und die aus seiner Sicht nicht gleich erfolgte bundesverwaltungsgerichtliche Beurteilung der Beschwerden auf ganz allgemeine Weise. Er setzt sich indes nicht hinreichend mit den dem vorinstanzlichen Urteil zugrunde liegenden ausführlichen Erwägungen auseinander und legt nicht im Einzelnen dar, inwiefern durch die dem Urteil zugrunde liegenden Erwägungen bzw. durch das Urteil im Ergebnis Recht im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG verletzt worden sein soll.

Auf die Beschwerde ist daher schon aus diesem Grund nicht einzutreten, weshalb es sich erübrigt, auch noch die weiteren Eintretensvoraussetzungen zu prüfen.

Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

4. Bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt es sich, für das bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben. Der Beschwerdegegnerin ist in diesem Verfahren kein Aufwand entstanden, weshalb ihr keine Parteientschädigung zuzusprechen ist.

Demnach wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesamt für Energie, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, und dem Bundesamt für Umwelt schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. November 2011

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp