Building Permit Revocation Compensation Allocation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case presented before the Swiss Federal Tribunal, a conflict arose over a construction permit issued by the municipality of Sevelen to a company, which was subsequently contested by an individual. The company later requested the municipality to revoke the permit, which resulted in the withdrawal of the permit decision, except for the associated fee. Consequently, the appeal process concerning the permit became irrelevant, and the department in charge of the case awarded a procedural compensation to the appellant, to be paid by the company. The appellant then sought to challenge this decision at the St. Gallen Administrative Court, aiming to shift the cost responsibility from the company to the municipality, but the court dismissed the complaint. The appellant proceeded to bring the matter before the Swiss Federal Tribunal, seeking changes to the administrative court's ruling.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 83 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 80 SchKG, Art. 108 al. 1 let. a LTF, Art. 66 al. 1 LTF, Art. 82 ff. BGG; Building Permit Revocation Compensation Allocation: The company later requested the municipality to revoke the permit, which resulted in the withdrawal of the permit decision, except for the associated fee. Consequently, the appeal process concerning the permit became irrelevant, and the department in charge of the case awarded a procedural compensation to the appellant, to be paid by the company. The appellant then sought to challenge this decision at the St. Gallen Administrative Court, aiming to shift the cost responsibility from the company to the municipality, but the court dismissed the complaint. The appellant proceeded to bring the matter before the Swiss Federal Tribunal, seeking changes to the administrative court's ruling.
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KI-generiertAlthough not explicitly numbered in the dispositive, the decision states: 'Auf die Beschwerde wird im vereinfachten Verfahren wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht eingetreten.' This implies the application of procedural rules for simplified procedure, often linked to Art. 108 LTF (in this case, the non-entry on the merits, though the specific subsection is not explicitly cited in the operative part, the reasoning suggests a procedural decision without proceeding to the merits, which leads to the cost ruling).
Cited regarding the general requirement for the appellant to substantiate the appeal.
Cited implicitly through the second order which waives the collection of court costs, likely based on this article governing costs.
Cited to confirm that the appeal is admissible under the general rules for appealing cantonal final decisions in public law matters.
Cited to confirm that no exception preventing the general appeal applies.
The appeal was ruled upon referring implicitly to the admissibility checks mentioned in this article, although it relates to procedural rules for admissibility in general.
Cited in the reasoning to confirm the appellant holds an enforceable title against the opposing party upon the decision becoming final.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_482/2021
Urteil vom 29. September 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
B.________ AG,
vertreten durch Rechtsanwältin Dr. Anja Müller-Gerteis,
Beschwerdegegnerin,
Politische Gemeinde Sevelen, vertr. durch den Gemeinderat,
Hauptstrasse 54, Postfach, 9475 Sevelen,
Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen.
Gegenstand
Abschreibung Rekursverfahren; Umtriebsentschädigung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen, Abteilung I, vom 19. Juli 2021 (B 2021/75).
Erwägungen:
1. Am 19./21. Oktober 2020 erhob A.________ beim Baudepartement des Kantons St. Gallen Rekurs gegen eine der B.________ AG von der Gemeinde Sevelen am 19. Oktober 2020 erteilte Baubewilligung.
Am 1. März 2021 widerrief die Gemeinde Sevelen auf Gesuch der B.________ AG den Baubewilligungsentscheid vom 19. Oktober 2020 mit Ausnahme der dabei erhobenen Gebühr.
Am 11. März 2021 schrieb der Leiter der Rechtsabteilung des Baudepartementes das Rekursverfahren zufolge Gegenstandslosigkeit ab und sprach A.________ eine Umtriebsentschädigung zu Lasten der B.________ AG von 400 Franken zu.
Dagegen erhob A.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen mit dem Antrag, die Umtriebsentschädigung für das Rekursverfahren sei ihr nicht zulasten der B.________ AG, sondern der Gemeinde Sevelen zuzusprechen; der Betrag sei auf das Datum des Eintritts der Rechtskraft der Verfügung fällig zu stellen und auf ihr Konto bei der Post-Finance zu überweisen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen hat die Beschwerde am 19. Juli 2021 abgewiesen, soweit es darauf eintrat.
Mit Eingabe vom 27. August 2021 erhebt A.________ Beschwerde gegen dieses Urteil des Verwaltungsgerichts mit dem Antrag, es aufzuheben und die Verfügung des Baudepartements vom 11. März 2021 entsprechend ihrem Antrag an das Verwaltungsgericht abzuändern.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben ( Art. 83 BGG ). Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführerin, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).
Die B.________ AG hat ihr Baugesuch, das von der Gemeinde Sevelen bewilligt und von A.________ bekämpft worden war, im Rekursverfahren zurückgezogen und damit auf die Baubewilligung verzichtet. Zwar hat die Gemeinde die von ihr der B.________ AG erteilte Baubewilligung auf deren Ersuchen hin widerrufen und dadurch formell die Gegenstandslosigkeit des Rekursverfahrens herbeigeführt. Das ändert aber nichts daran, dass materiell der Verzicht der B.________ AG auf die Baubewilligung das Rekursverfahren gegenstandslos werden liess. Das Kantonsgericht hat damit das einschlägige kantonale Verfahrensrecht - dazu die zutreffenden Ausführungen im angefochtenen Entscheid E. 2.2 S. 7 - nicht verletzt, indem es die B.________ AG als unterliegende und damit grundsätzlich kosten- und entschädigungspflichtige Partei bestimmte. A.________ bringt nichts vor, was geeignet wäre, dies als willkürlich und damit bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen, und das ist auch nicht ersichtlich. Sie erleidet dadurch ohnehin kaum einen ernsthaften Nachteil, hat sie doch mit dem Eintritt der Rechtskraft der Verfügung vom 11. März 2021 einen definitiven Rechtsöffnungstitel im Sinn von Art. 80 SchKG in der Hand, mit der sie Ihre Forderung gegen die B.________ AG durchsetzen kann; Anhaltspunkte, dass diese zahlungsunfähig sein könnte, bringt A.________ nicht vor.
3. Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise verzichtet werden kann.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Politischen Gemeinde Sevelen, dem Baudepartement des Kantons St. Gallen und dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. September 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Störi