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1C_481/2011 KI-generiert

Failure to address alternative grounds of administrative supervisory decision under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act

Geschäftsnummer 1C_481/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the complainant’s appeal in a public-law matter, declining to enter the merits, and waived court costs; the lower court’s decision (which dismissed the appeal for lack of current legal interest, with an alternative merits-based rejection) remains in force. The dispute arose from an administrative supervision complaint against a land consolidation corporation, which was rejected by the corporation, then on appeal by the cantonal department, and finally by the Cantonal Administrative Court. The Supreme Court based its non-entry on the complainant’s failure to meet the statutory reasoning requirements, specifically under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act, because the complainant did not address the lower court’s reasoning or demonstrate how the primary or alternative grounds violated the law, nor did it invoke any admissible ground for appeal under Articles 95 ff. of the Act; thus, the defect was obvious, justifying summary dismissal under Article 108(1)(b) of the Act.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Failure to address alternative grounds of administrative supervisory decision under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act: The dispute arose from an administrative supervision complaint against a land consolidation corporation, which was rejected by the corporation, then on appeal by the cantonal department, and finally by the Cantonal Administrative Court. The Supreme Court based its non-entry on the complainant’s failure to meet the statutory reasoning requirements, specifically under Article 42(2) of the Federal Supreme Court Act, because the complainant did not address the lower court’s reasoning or demonstrate how the primary or alternative grounds violated the law, nor did it invoke any admissible ground for appeal under Articles 95 ff. of the Act; thus, the defect was obvious, justifying summary dismissal under Article 108(1)(b) of the Act.

Schlagwörter

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Aufsichtbeschwerde Landumlegung Aufsichtsbeschwerde administrative Entlassung verfassungsmässige Anforderung Erschliessungspflicht Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to decide the appeal in simplified proceedings without entering the merits, due to an obvious deficiency in the complaint's reasoning.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for waiving the imposition of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_481/2011

Urteil vom 28. Oktober 2011

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Güterzusammenlegungskorporation W.________, vertreten durch Rechtsanwalt Markus Bürgi,

Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau.

Gegenstand

Aufsichtbeschwerde,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 6. Juli 2011 des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau.

Erwägungen:

1. Am 17. August 2010 gelangte X.________ betreffend die Güterzusammenlegungskorporation W.________ an den Regierungsrat des Kantons Thurgau. Das Departement für Inneres und Volkswirtschaft des Kantons Thurgau bewertete die Eingabe als Aufsichtsbeschwerde und überwies sie dem Vorstand der Güterzusammenlegungskorporation. Mit Entscheid vom 30. November 2010 wies die Güterzusammenlegungskorporation die Aufsichtsbeschwerde ab. Einen gegen diesen Entscheid von X.________ erhobenen Rekurs wies das Departement für Inneres und Volkswirtschaft mit Entscheid vom 7. April 2011 ab. Dagegen erhob X.________ am 1. Mai 2011 Beschwerde, welche das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit Entscheid vom 6. Juli 2011 abwies, soweit es darauf eintrat. Zur Begründung führte es zusammenfassend aus, dass mangels eines aktuellen Rechtsschutzinteresses auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. In einer Alternativbegründung führte es aus, dass die Beschwerde abzuweisen wäre, wenn auf sie eingetreten würde.

2. X.________ führt mit Eingabe vom 20. Oktober 2011 (Postaufgabe 24. Oktober 2011) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.

3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Beruht der angefochtene Entscheid auf mehreren selbständigen Alternativbegründungen, so ist für jede einzelne darzutun, weshalb sie Recht verletzt ( BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f.). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, setzt sich mit der Begründung des angefochtenen Entscheids nicht auseinander und legt nicht dar, inwiefern die Haupt- oder die Alternativbegründung bzw. der Entscheid selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt daher den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht, weshalb auf sie nicht einzutreten ist. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

4. Auf eine Kostenauflage kann verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Güterzusammenlegungskorporation W.________ sowie dem Departement für Inneres und Volkswirtschaft und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Oktober 2011

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli