Appeal by Ward Regarding Procedural Capacity to File Complaint Against Denial of Justice
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn appellant, residing in a nursing home, filed a complaint with the Administrative Court of the Canton of Zurich, alleging legal denial or delay by the Health Directorate. The court informed the appellant that it was not competent to address civil matters and had no supervisory role over administrative authorities, advising that its jurisdiction might apply only concerning the claimed legal delay or denial, which was insufficiently presented to initiate a complaint procedure. Subsequently, it was revealed that the appellant was under a comprehensive guardianship managed by a professional guardianship service in Uster, and the court requested confirmation of the guardian's approval to proceed with the appellant's complaint. The approval was not provided, leading the court to dismiss the complaint due to the appellant's lack of legal capacity to litigate. The appellant then appealed to the Swiss Federal Tribunal, challenging the administrative court's decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 398 ZGB, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal by Ward Regarding Procedural Capacity to File Complaint Against Denial of Justice: The court informed the appellant that it was not competent to address civil matters and had no supervisory role over administrative authorities, advising that its jurisdiction might apply only concerning the claimed legal delay or denial, which was insufficiently presented to initiate a complaint procedure. Subsequently, it was revealed that the appellant was under a comprehensive guardianship managed by a professional guardianship service in Uster, and the court requested confirmation of the guardian's approval to proceed with the appellant's complaint. The approval was not provided, leading the court to dismiss the complaint due to the appellant's lack of legal capacity to litigate. The appellant then appealed to the Swiss Federal Tribunal, challenging the administrative court's decision.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because it did not meet the formal requirements.
No court costs were levied in this decision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_461/2020
Urteil vom 25. September 2020
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Alters- und Pflegeheim Im Grund,
Beschwerdeführer,
gegen
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter,
Postfach, 8090 Zürich.
Gegenstand
Rechtsverweigerung/Rechtsverzögerung,
Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich,
3. Abteilung, Einzelrichter, vom 2. September 2020 (VB.2020.00506).
Erwägungen:
1. A.________ gelangte mit Schreiben vom 4. Juli 2020 ans Verwaltungsgericht des Kantons Zürich. Dieses teilte ihm am 7. Juli 2020 mit, dass es für Anliegen, welche eine Zivilsache betreffe, nicht zuständig sei. Auch komme dem Verwaltungsgericht gegenüber den Verwaltungsbehörden keine Aufsichtsfunktion zu. Eine Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts könne sich allenfalls mit der geltend gemachten Rechtsverweigerung bzw. Rechtsverzögerung seitens der Gesundheitsdirektion ergeben. Die diesbezüglichen Angaben seien jedoch derart unklar, dass sie die Eröffnung eines Beschwerdeverfahrens nicht erlauben würden. Am 25. Juli 2020 ergänzte A.________ seine Eingabe. Auf Anfrage teilte die KESB Uster dem Verwaltungsgericht mit, dass für A.________ eine umfassende Beistandschaft nach Art. 398 ZGB bestehe und diese durch die Berufsbeistandschaft der Sozialberatung der Stadt Uster geführt werde. In der Folge setzte das Verwaltungsgericht der Berufsbeistandschaft Frist zur Mitteilung, ob sie die Beschwerde von A.________ genehmige. Da eine Beschwerdegenehmigung nicht einging, trat das Verwaltungsgericht mit Verfügung vom 2. September 2020 auf die Beschwerde mangels Prozessfähigkeit des Beschwerdeführers nicht ein.
2. A.________ führt mit Eingabe vom 19. September 2020 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.
Der Beschwerdeführer vermag mit seinen Ausführungen nicht ansatzweise aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Verwaltungsgerichts bzw. dessen Verfügung selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 3. Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. September 2020
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli