Driving License Revocation Appeal Procedural Non-Exhaustion
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed an appeal against the decision made by the road traffic office of a Swiss canton, which had ordered the revocation of their driver's license. The appeal was submitted to the Federal Tribunal, but the court outlined that the appropriate legal procedure required the appellant to first exhaust local remedies by appealing to the relevant security directorate of the canton. Consequently, the Federal Tribunal did not accept the appeal and transferred the case to the security directorate for further processing. No costs were imposed for this procedure.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 86 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Driving License Revocation Appeal Procedural Non-Exhaustion: The appeal was submitted to the Federal Tribunal, but the court outlined that the appropriate legal procedure required the appellant to first exhaust local remedies by appealing to the relevant security directorate of the canton. Consequently, the Federal Tribunal did not accept the appeal and transferred the case to the security directorate for further processing. No costs were imposed for this procedure.
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KI-generiertThe appeal was not admitted under the simplified procedure because the lower cantonal instance was not exhausted.
Cited in the reasoning to establish that the appeal was premature as it was not filed against the final cantonal decision.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_460/2016
Urteil vom 23. September 2016
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich.
Gegenstand
Entzug des Führerausweises,
Beschwerde gegen die Verfügung vom 15. September 2016 des Strassenverkehrsamts des Kantons Zürich.
In Erwägung,
dass A.________ mit vom 19. August 2016 datierter Eingabe, die am 23. September 2016 beim Bundesgericht eingetroffen ist, Beschwerde gegen den vom Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich gemäss Verfügung vom 15. September 2016 angeordneten Führerausweisentzug erhoben hat;
dass dem Beschwerdeführer vor dem Ergreifen des - nach Art. 86 BGG erst gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen zulässigen - Rechtsmittels ans Bundesgericht vorerst der kantonale Rechtsmittel-zug offen steht, in einem Fall wie dem vorliegenden zunächst die Beschwerde an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich und gegen deren Entscheid, falls dann noch als nötig erachtet, die Beschwerde ans kantonale Verwaltungsgericht (s. etwa Verfahren 1C_335/2016, Urteil des Bundesgerichts vom 29. Juli 2016);
dass daher auf die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist, wobei die Beschwerde zuständigkeitshalber an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich zur weiteren Behandlung zu überweisen ist;
dass für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben sind;
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die von A.________ erhobene Beschwerde gegen den vom Strassenverkehrsamt des Kantons Zürich gemäss Verfügung vom 15. September 2016 angeordneten Führerausweisentzug wird an die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich zur weiteren Behandlung überwiesen.
3. Es werden keine Kosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie dem Strassenverkehrsamt und der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. September 2016
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp