Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_451/2009 KI-generiert

Citizen Appeal Against Minaret Initiative Dismissed for Procedural Defects

Geschäftsnummer 1C_451/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint filed against a federal referendum concerning a popular initiative aimed at banning the construction of minarets in Switzerland, scheduled for a vote on November 29, 2009. The complaint, presented as a constitutional grievance, lacks a required prior decision from an authority, which is necessary for the Swiss Federal Tribunal to consider the case. The Tribunal determined that the complaint did not sufficiently demonstrate a violation of political rights, leading to a decision to not proceed with the case and impose costs on the complainant.

Legislator-Regeste

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Art. 82 lit. c BGG, Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 189 Abs. 4 BV, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Citizen Appeal Against Minaret Initiative Dismissed for Procedural Defects: The complaint, presented as a constitutional grievance, lacks a required prior decision from an authority, which is necessary for the Swiss Federal Tribunal to consider the case. The Tribunal determined that the complaint did not sufficiently demonstrate a violation of political rights, leading to a decision to not proceed with the case and impose costs on the complainant.

Schlagwörter

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SR 161.1)) Wahl bei politischen Rechten Verfassungsinitiative Verletzung von Verfahrensrechten verfassungsmässige Anforderung fehlerhafte Anlage E-Government

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was dismissed under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court imposed court costs on the appellant.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 1/2}

1C_451/2009

Urteil vom 13. Oktober 2009

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Parteien

John Stratton, Beschwerdeführer.

Gegenstand

Eidgenössische Volksabstimmung vom 29. November 2009 betreffend die Volksinitiative "Gegen den Bau von Minaretten".

In Erwägung,

dass John Stratton gegen die Eidgenössische Volksabstimmung vom 29. November 2009 betreffend die Volksinitiative "Gegen den Bau von Minaretten" eine als staatsrechtliche Beschwerde/Stimmrechtsbeschwerde bezeichnete Eingabe beim Bundesgericht eingereicht hat;

dass es sich der Sache nach um eine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten handelt ( Art. 82 lit. c BGG );

dass im Bereich der politischen Rechte in eidgenössischen Angelegenheiten die Bundeskanzlei oder die Kantonsregierungen Vorinstanzen des Bundesgerichts sind ( Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG und Art. 80 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte vom 17. Dezember 1976 (BPR; SR 161.1));

dass der Beschwerdeführer nicht geltend macht - und solches auch nicht ersichtlich ist -, es liege eine Verfügung oder ein Entscheid einer Vorinstanz im Sinne von Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG vor, weshalb bereits aus diesem Grund auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

dass ausserdem nach Art. 42 Abs. 2 BGG in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern nach Auffassung des Beschwerdeführers Recht verletzt worden ist;

dass sich aus den Ausführungen des Beschwerdeführers nicht ergibt, inwiefern eine Verletzung der politischen Rechte gegeben sein sollte;

dass der Beschwerdeführer im Übrigen darauf hinzuweisen ist, dass Akte der Bundesversammlung und des Bundesrates nicht der Beschwerde wegen Verletzung politischer Rechte unterliegen (vgl. Art. 189 Abs. 4 BV und Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG );

dass somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten dem Ausgang des Verfahrens entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Bundeskanzlei schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 13. Oktober 2009

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Pfäffli