Election Appeal Regarding Civil Code Amendment Inadmissible
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA petitioner filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal regarding a national referendum scheduled for September 26, 2021, on the amendment of the Civil Code to allow same-sex marriage. The petitioner alleged procedural shortcomings in the referendum and accused the Federal Chancellery of denying his right to be heard. This complaint was similar to a previous one he had filed regarding a different initiative, which the court had dismissed. The Federal Tribunal stated that its jurisdiction does not extend to reviewing acts of the Federal Assembly or compelling the Federal Chancellery to respond to referendum content objections, noting the repetitive and baseless nature of the complaints.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Election Appeal Regarding Civil Code Amendment Inadmissible: The petitioner alleged procedural shortcomings in the referendum and accused the Federal Chancellery of denying his right to be heard. This complaint was similar to a previous one he had filed regarding a different initiative, which the court had dismissed. The Federal Tribunal stated that its jurisdiction does not extend to reviewing acts of the Federal Assembly or compelling the Federal Chancellery to respond to referendum content objections, noting the repetitive and baseless nature of the complaints.
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KI-generiertThe appeal was dismissed based on this provision because the repeated, clearly inadmissible appeal appeared querulous.
The appeal was dismissed based on this provision because the repeated, clearly inadmissible appeal appeared querulous.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_445/2021
Urteil vom 4. August 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Chaix, präsidierendes Mitglied,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Bundeskanzlei,
Bundeshaus West, 3003 Bern.
Gegenstand
Volksabstimmung vom 26. September 2021 betreffend Änderung des Zivilgesetzbuches (Ehe für alle).
Erwägungen:
1. A.________ hat mit Eingabe vom 28. Juli 2021 im Zusammenhang mit der Eidgenössischen Volksabstimmung vom 26. September 2021 betreffend das Referendum gegen die Änderung des Zivilgesetzbuches "Ehe für alle" Abstimmungsbeschwerde erhoben. Er macht, soweit überhaupt verständlich, inhaltliche Mängel der Vorlage geltend und wirft der Bundeskanzlei die Verweigerung seines rechtlichen Gehörs vor.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Der Beschwerdeführer hat bereits gegen die Abstimmung über die Volksinitiative zur Abschaffung der Billag-Gebühren in gleicher Weise Beschwerde erhoben. Das Bundesgericht ist darauf mit Urteil 1C_101/2018 vom 28. Februar 2018 nicht eingetreten. Darin hat es ihm erläutert, dass Akte der Bundesversammlung beim Bundesgericht nicht angefochten werden können und es nicht ersichtlich sei, inwiefern die Bundeskanzlei befugt und verpflichtet sein sollte, auf eine bei ihr eingereichte "Beschwerde" mit inhaltlichen Einwänden gegen die Vorlage zu antworten bzw. eine beim Bundesgericht anfechtbare Verfügung zu erlassen.
Das Bundesgericht hat dem Beschwerdeführer damit zeitnah erläutert, dass Beschlüsse der Bundesversammlung - hier derjenige vom 18. Dezember 2020 betreffend die Änderung des Zivilgesetzbuches "Ehe für alle" - weder vom Bundesgericht und schon gar nicht von der Bundeskanzlei inhaltlich überprüft werden können. Dass der Beschwerdeführer ohne Rücksicht auf die ihm dargelegte Rechtslage wiederum eine offensichtlich unzulässige Beschwerde erhebt, erscheint geradezu querulatorisch ( Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG ). Darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten (noch einmal) verzichtet werden kann.
Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Bundeskanzlei schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. August 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Chaix
Der Gerichtsschreiber: Störi