Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_41/2020 KI-generiert

Challenge to Federal Popular Vote on Criminal Code Amendment Dismissed as Inadmissible Abstract Law Review

Geschäftsnummer 1C_41/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was filed with the Swiss Federal Tribunal challenging a federal popular vote scheduled for February 9, 2020, concerning an amendment made on December 14, 2018, to the Swiss Penal Code and Military Penal Code. The amendment aimed to prohibit discrimination and incitement to hatred based on sexual orientation. The complainant argued that the amendment was substantively flawed and requested its annulment, effectively seeking an abstract judicial review of the amendment. However, under Swiss law, such abstract reviews of federal legislation are not permissible, resulting in the dismissal of the complaint without proceeding further. No legal costs were imposed in handling the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 82 BGG, Art. 190 BV, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Challenge to Federal Popular Vote on Criminal Code Amendment Dismissed as Inadmissible Abstract Law Review: The amendment aimed to prohibit discrimination and incitement to hatred based on sexual orientation. The complainant argued that the amendment was substantively flawed and requested its annulment, effectively seeking an abstract judicial review of the amendment. However, under Swiss law, such abstract reviews of federal legislation are not permissible, resulting in the dismissal of the complaint without proceeding further. No legal costs were imposed in handling the complaint.

Schlagwörter

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Volksabstimmung vom 9. Februar 2020 Volksabstimmung Strafanzeige Einrede der Verfassungswidrigkeit Wahlrecht öffentliche Wahl Gesetzesänderung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used to dismiss the appeal in simplified procedure because the subject matter was not amenable to the appeal.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to rule that no court costs are to be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_41/2020

Urteil vom 29. Januar 2020

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundeskanzlei, Bundeshaus West, 3003 Bern.

Gegenstand

Volksabstimmung vom 9. Februar 2020,

Beschwerde gegen die Volksabstimmung vom 9. Februar

2020 betreffend Verbot der Diskriminierung aufgrund der

sexuellen Orientierung.

In Erwägung,

dass A.________ mit Eingabe vom 27. Januar 2020 "Klage gegen Erweiterung Anti-Rassismus-Strafnorm / Gesetzestext Strafgesetzbuch und Militärstrafgesetz" erhoben hat;

dass die Beschwerde somit im Zusammenhang mit der Eidgenössischen Volksabstimmung vom 9. Februar 2020 betreffend die Änderung vom 14. Dezember 2018 des Strafgesetzbuches und des Militärstrafgesetzes (Diskriminierung und Aufruf zu Hass aufgrund der sexuellen Orientierung) steht,

dass der Beschwerdeführer dabei inhaltliche Mängel der Gesetzesänderung beanstandet und die Ungültigerklärung der "Änderung des Strafgesetzbuch und Militärstrafgesetz vom 14. Dezember 2018" beantragt;

dass der Beschwerdeführer damit in der Sache eine abstrakte Normenkontrolle der besagten Gesetzesänderung verlangt;

dass Bundesgesetze der abstrakten Normenkontrolle nicht unterliegen ( Art. 82 BGG , Art. 190 BV );

dass demnach auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist;

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und der Bundeskanzlei schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 29. Januar 2020

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli