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1C_409/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Recusal Denial Due to Lack of Specific Significance in Mutual Assistance Proceedings

Geschäftsnummer 1C_409/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A Swiss Federal Tribunal case involves a company, A.________ AG, appealing against a decision by the Federal Criminal Court concerning international legal assistance in criminal matters to Ukraine. The company sought to disqualify a prosecutor, Andreas Müller, but the request was denied on August 10, 2023. The company then appealed to the Swiss Federal Tribunal on August 21, 2023, seeking to overturn the Federal Criminal Court's decision and have the case reassessed. However, the Tribunal noted that such appeals are only permissible in exceptionally significant cases, a threshold the company failed to justify.

Legislator-Regeste

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Art. 84 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on Recusal Denial Due to Lack of Specific Significance in Mutual Assistance Proceedings: The company sought to disqualify a prosecutor, Andreas Müller, but the request was denied on August 10, 2023. The company then appealed to the Swiss Federal Tribunal on August 21, 2023, seeking to overturn the Federal Criminal Court's decision and have the case reassessed. However, the Tribunal noted that such appeals are only permissible in exceptionally significant cases, a threshold the company failed to justify.

Schlagwörter

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Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an die Ukraine Ausstand Ausstand des Staatsanwalts sachliche Unzuständigkeit gegenseitige Unterstützung verspätetes Ausstandsgesuch Hilfe für die Ukraine Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

Used because the non-admission of the appeal was obvious, making the single judge competent to decide under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Applied to order the appellant to bear the court costs because the appeal was not admitted.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_409/2023

Urteil vom 28. August 2023

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Haag, Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Dold.

Verfahrensbeteiligte

A.________ AG,

Beschwerdeführerin,

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ramon Bühler,

gegen

Andreas Müller,

Bundesanwaltschaft,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Internationale Rechtshilfe in Strafsachen an die Ukraine; Ausstand,

Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesstrafgerichts, Beschwerdekammer,

vom 10. August 2023 (RR.2023.45).

Erwägungen:

1. Im Rahmen eines Verfahrens betreffend internationale Rechtshilfe in Strafsachen an die Ukraine stellte die A.________ AG ein Ausstandsgesuch gegen Staatsanwalt Andreas Müller. Mit Entscheid vom 10. August 2023 wies das Bundesstrafgericht das Gesuch ab.

Mit Beschwerde vom 21. August 2023 beantragt die A.________ AG dem Bundesgericht in der Hauptsache, den Entscheid des Bundesstrafgerichts aufzuheben und die Angelegenheit zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen.

Gemäss Art. 84 Abs. 1 BGG ist gegen einen Entscheid auf dem Gebiet der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen die Beschwerde nur zulässig, wenn es sich um einen besonders bedeutenden Fall handelt. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG muss ausgeführt werden, warum diese Voraussetzung erfüllt ist. Die Beschwerdeführerin legt jedoch nicht dar, weshalb hier ein besonders bedeutender Fall gegeben sein soll. Das ist auch nicht ohne Weiteres ersichtlich. Die Beschwerde genügt daher den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht.

2. Vor diesem Hintergrund ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Da dies offensichtlich ist, ist dafür der Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG zuständig. Damit werden die Verfahrensanträge der Beschwerdeführerin betreffend Sistierung des Rechtshilfeverfahrens und betreffend aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

Bei diesem Verfahrensausgang trägt die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, und dem Bundesamt für Justiz, Fachbereich Rechtshilfe, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. August 2023

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Haag

Der Gerichtsschreiber: Dold