Federal Supreme Court Appeal Regarding Undue Delay Declared Moot by Subsequent Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the decision of a regional government in Solothurn, which dismissed a prior supervisory complaint. The individual approached the administrative court to contest this dismissal and subsequently escalated the matter to the federal court, alleging delays or denial of justice in the proceedings. Before the federal court could address the complaint, the regional administrative court concluded the case, rendering the federal complaint moot. Consequently, the federal court determined that the matter was no longer actionable and decided to discontinue the proceedings without imposing any costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 71 BGG, Art. 72 BZP; Federal Supreme Court Appeal Regarding Undue Delay Declared Moot by Subsequent Decision: The individual approached the administrative court to contest this dismissal and subsequently escalated the matter to the federal court, alleging delays or denial of justice in the proceedings. Before the federal court could address the complaint, the regional administrative court concluded the case, rendering the federal complaint moot. Consequently, the federal court determined that the matter was no longer actionable and decided to discontinue the proceedings without imposing any costs.
Schlagwörter
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KI-generiertCited in conjunction with Art. 72 BZP to decide on costs when the appeal becomes moot.
Cited in conjunction with Art. 71 BGG to decide on costs when the appeal becomes moot.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_402/2017
Verfügung vom 11. September 2017
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Regierungsrat des Kantons Solothurn,
Rathaus, Barfüssergasse 24, 4509 Solothurn,
handelnd durch das Amt für Gemeinden,
Prisongasse 1, Postfach 157, 4502 Solothurn.
Gegenstand
Rechtsverzögerung bzw. Rechtsverweigerung,
Beschwerde gegen das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn.
Sachverhalt:
A. A.________ erhob am 13. September 2016 beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn Beschwerde gegen den Beschluss des Regierungsrats des Kantons Solothurn vom 29. August 2016, mit dem dieser seiner Aufsichtsbeschwerde keine Folge geleistet hatte.
B. Mit Eingabe vom 25. Juli 2017 ans Bundesgericht erhebt A.________ "Aufsichtsbeschwerde wegen Rechtsverzögerung, wenn nicht gar Rechtsverweigerung" und beantragt, das Verwaltungsgericht zur beförderlichen Behandlung seiner Beschwerde anzuhalten.
C. Das Amt für Gemeinden des Kantons Solothurn verzichtet auf eine einlässliche Vernehmlassung und stellt keinen Antrag. Das Verwaltungsgericht reicht sein Urteil vom 23. August 2017 in dieser Angelegenheit ein mit der Bemerkung, das bundesgerichtliche Verfahren sei nunmehr gegenstandslos. Die Gemeinde Kappel erklärt ihr Desinteresse am Verfahren.
Erwägungen:
1. Das Verfahren, dessen beförderlichere Behandlung der Beschwerdeführer mit seiner Beschwerde ans Bundesgericht erreichen wollte, wurde vom Verwaltungsgericht am 23. August 2017 abgeschlossen. Damit entfällt das Anfechtungsobjekt des bundesgerichtlichen Verfahrens, weshalb es als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abzuschreiben ist.
2. Bei Entfallen des Rechtsschutzinteresses bzw. Gegenstandslosigkeit des Verfahrens entscheidet das Bundesgericht mit summarischer Begründung über die Prozesskosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes ( Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP ). Vorliegend rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten, weshalb sich weitere Erwägungen erübrigen.
Demnach verfügt der Präsident:
1. Die Beschwerde wird als gegenstandslos geworden vom Geschäftsverzeichnis abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsrat des Kantons Solothurn und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 11. September 2017
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Störi