Complainant v. Cantonal High Court (Refusal to Authorize Investigation)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complaint was filed against a prosecutor and the rector of a university, alleging misconduct in office. The local prosecutor's office forwarded the complaint to the court to decide on the authorization for a criminal investigation. After preliminary review, the court denied the request for authorization, concluding that there was insufficient evidence for a criminal charge. The complainant subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, but the appeal was deemed insufficiently substantiated and therefore not admissible.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 93 BGG; Complainant v. Cantonal High Court (Refusal to Authorize Investigation): The local prosecutor's office forwarded the complaint to the court to decide on the authorization for a criminal investigation. After preliminary review, the court denied the request for authorization, concluding that there was insufficient evidence for a criminal charge. The complainant subsequently appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, but the appeal was deemed insufficiently substantiated and therefore not admissible.
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KI-generiertCited as a formal requirement for the appeal which was not met.
The appeal was decided under the simplified procedure due to obvious formal deficiencies.
Cited as a formal requirement for the appeal which was not met.
The appeal was not admitted because it was directed against an interlocutory decision (implied by the reasoning referring to the lack of substantive compliance which leads to non-admission, though Art. 93 is the general basis for admissibility of appeals against interlocutory decisions, even if Art. 108 is used for the decision itself).
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_4/2016
Urteil vom 7. Januar 2016
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
1. B.________, c/o Universität Zürich, Rämistrasse 71, 8006 Zürich,
2. C.________, p.A. Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8026 Zürich,
Beschwerdegegner,
Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, Besondere Untersuchungen, Zweierstrasse 25, Postfach 9780, 8036 Zürich,
Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich, Florhofgasse 2, Postfach, 8090 Zürich.
Gegenstand
Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung,
Beschwerde gegen den Beschluss vom 16. Dezember 2015 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer.
In Erwägung,
dass A.________ am 4./5. November 2015 gegen Staatsanwalt C.________, Staatsanwaltschaft Zürich-Limmat, und B.________, Rektor der Universität Zürich, Strafanzeige erstattete und ihnen u.a. ungetreue Amtsführung zur Last legte;
dass die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich die Anzeige via Oberstaatsanwaltschaft dem Obergericht des Kantons Zürich zukommen liess, um über die Erteilung bzw. Nichterteilung der Ermächtigung zur Durchführung der verlangten Strafuntersuchung zu entscheiden, wobei sie ausführte, es liege aus ihrer Sicht nach summarischer Prüfung kein delitksrelevanter Verdacht vor;
dass die III. Strafkammer des Obergerichts mit Beschluss vom 16. Dezember 2015 der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zum Entscheid über die Untersuchungseröffnung bzw. Nichtanhandnahme des Verfahrens gegen die angezeigten Personen nicht erteilte;
dass A.________ gegen diesen Beschluss mit vom 5. Dezember (recte: Januar) 2016 datierter Eingabe Beschwerde ans Bundesgericht führt, welches davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen;
dass er den Beschluss und die angezeigten Personen bzw. deren "Fehlverhalten" nur ganz allgemein beanstandet, ohne sich dabei mit der dem Beschluss zugrunde liegenden ausführlichen Begründung im Einzelnen auseinander zu setzen;
dass er insbesondere nicht rechtsgenüglich darlegt, inwiefern die Begründung bzw. der Beschluss selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) nicht zu genügen vermag, weshalb auf sie nicht einzutreten ist;
dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;
dass bei den gegebenen Verhältnissen davon abgesehen werden kann, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben;
wird erkannt:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich, der Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Zürich und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 7. Januar 2016
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Bopp