Complainant v. Indictment Chamber and Federal Supreme Court re: Child Protection Authority Investigation Denial
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertComplainant v. Indictment Chamber and Federal Supreme Court re: Child Protection Authority Investigation Denial A complainant filed a criminal complaint with the Cantonal Indictment Chamber against several individuals, including members of the Child and Adult Protection Authority and other social service actors, alleging wrongdoing related to the out-of-home placement of her children and protective measures; the Indictment Chamber denied authorization to open a criminal investigation. The complainant appealed this decision to the Federal Supreme Court, but the Federal Court dismissed the appeal and refused to examine the merits because the submission failed to meet the justification requirements under Art. 42 para. 2 of the Federal Supreme Court Act, as it did not contain a substantive motion or reasoning showing how the contested decision violated Swiss law or was based on palpably incorrect facts.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Complainant v. Indictment Chamber and Federal Supreme Court re: Child Protection Authority Investigation Denial: Art. 95 BGG ) oder auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung beruht ( Art. 97 Abs. 1 BGG ).
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KI-generiertThe appeal was not adjudicated (no entrance was granted) under the simplified procedure due to insufficient grounds.
Exception made not to raise court costs.
No party compensation was awarded.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_398/2025
Urteil vom 22. Juli 2025
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Haag, Präsident,
Gerichtsschreiber Dold.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
*gegen*
1. B.________, KESB Toggenburg, Bürohaus Soorpark, 9606 Bütschwil,
2. C.________, KESB Toggenburg, Bürohaus Soorpark, 9606 Bütschwil,
3. D.________, KESB Toggenburg, Bürohaus Soorpark, 9606 Bütschwil,
4. E.________,
c/o Soziale Fachstelle Unteres Toggenburg, Toggenburgerstrasse 1b, 9602 Bazenheid,
5. F.________,
c/o Soziale Fachstelle Unteres Toggenburg, Toggenburgerstrasse 1b, 9602 Bazenheid,
6. Mitglieder der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen,
Unterstrasse 28, 9000 St. Gallen,
Beschwerdegegnerschaft,
Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Kantonales Untersuchungsamt,
Erster Staatsanwalt Christoph ILL,
Spisergasse 15, 9001 St. Gallen.
Gegenstand
Ermächtigung,
Beschwerde gegen den Entscheid der Anklagekammer des Kantons St. Gallen vom 11. Juni 2025
(AK.2025.198-AK, AK.2025.199-AK, AK.2025.200-AK, AK.2025.201-AK, AK.2025.202-AK, AK.2025.203-AK).
Erwägungen:
1.
A.________ erstattete am 1. April 2025 bei der Anklagekammer des Kantons St. Gallen Strafanzeige gegen die im Rubrum als Beschwerdegegnerschaft aufgeführten Personen. Die Vorwürfe betreffen die Fremdplatzierung ihrer Kinder bzw. angeordnete Kindesschutzmassnahmen. Mit Entscheid vom 11. Juni 2025 verweigerte die Anklagekammer die Ermächtigung zur Eröffnung einer Strafuntersuchung.
2.
Dagegen erhebt A.________ mit Eingabe vom 16. Juli 2025 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht, wobei sie diese als "Klage" bezeichnet. Einen Antrag stellt sie nicht.
Das Bundesgericht hat keinen Schriftenwechsel durchgeführt.
3.
Die Beschwerde hat ein Rechtsbegehren und eine Begründung zu enthalten ( Art. 42 Abs. 1 BGG ). In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ), was eine sachbezogene Auseinandersetzung mit dessen Erwägungen erfordert ( BGE 140 III 115
E. 2 mit Hinweisen). Diesen Anforderungen genügt die Eingabe der Beschwerdeführerin nicht. Diese legt auch nicht ansatzweise dar, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen schweizerisches Recht verstösst (
Art. 95 BGG ) oder auf einer offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung beruht ( Art. 97 Abs. 1 BGG ).
4.
Da es offensichtlich ist, dass die Beschwerde den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht genügt, ist auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten.
Umständehalber werden ausnahmsweise keine Gerichtskosten erhoben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Eine Parteientschädigung ist nicht zuzusprechen (
Art. 68 Abs. 1-3 BGG
).
Demnach erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Es wird keine Parteientschädigung ausgerichtet.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Kantonales Untersuchungsamt, und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. Juli 2025
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Haag
Der Gerichtsschreiber: Dold