Swiss Resident Extradition Detention Appeal Dismissed for Lack of Significant Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a German national who was arrested in Switzerland based on a request from German authorities, facilitated by an alert in the Schengen Information System. The request was linked to a European Arrest Warrant for the execution of a sentence related to property damage. Following his arrest, the individual was placed in extradition detention by the Swiss Federal Office of Justice. The individual subsequently appealed this decision, but the appeal was dismissed by the Swiss Federal Criminal Court. He then brought his case before the Swiss Federal Tribunal, seeking to overturn the ruling of the Federal Criminal Court.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 84 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG; Swiss Resident Extradition Detention Appeal Dismissed for Lack of Significant Case: The request was linked to a European Arrest Warrant for the execution of a sentence related to property damage. Following his arrest, the individual was placed in extradition detention by the Swiss Federal Office of Justice. The individual subsequently appealed this decision, but the appeal was dismissed by the Swiss Federal Criminal Court. He then brought his case before the Swiss Federal Tribunal, seeking to overturn the ruling of the Federal Criminal Court.
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KI-generiertJustifies the restricted grounds for this decision as the inadmissibility was obvious.
Used by the single judge to rule on the inadmissibility of the appeal due to insufficient reasoning regarding the requirement of a case of particular importance.
Basis for ordering the appellant to bear the court costs due to the dismissal of the appeal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_389/2015
Urteil vom 14. August 2015
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Härri.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Bundesamt für Justiz, Fachbereich Auslieferung,
Bundesrain 20, 3003 Bern.
Gegenstand
Auslieferungshaft,
Beschwerde gegen den Entscheid vom 27. Juli 2015 des Bundesstrafgerichts, Beschwerdekammer.
Erwägungen:
1. Mit Ausschreibung im Schengener Informationssystem vom 23. Juni 2015 ersuchten die deutschen Behörden um die Verhaftung des deutschen Staatsangehörigen A.________ zwecks Auslieferung. Die Ausschreibung erfolgte gestützt auf einen Europäischen Haftbefehl zur Vollstreckung des Urteils des Amtsgerichts Oberhausen vom 6. Februar 2014 wegen Sachbeschädigung.
Am 30. Juni 2015 nahm das Grenzwachtkorps A.________ in Basel fest. Am 1. Juli 2015 versetzte ihn das Bundesamt für Justiz in Auslieferungshaft.
Die von A.________ hiergegen erhobene Beschwerde wies das Bundesstrafgericht (Beschwerdekammer) am 27. Juli 2015 ab.
A.________ führt beim Bundesgericht Beschwerde mit dem sinngemässen Antrag, den Entscheid des Bundesstrafgerichts aufzuheben.
2. Ein Entscheid über die Auslieferungshaft stellt einen anfechtbaren Zwischenentscheid dar. Auch insoweit ist die Beschwerde jedoch nur zulässig, wenn ein besonders bedeutender Fall nach Art. 84 BGG vorliegt ( BGE 136 IV 20 E. 1).
Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung der Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Ist eine Beschwerde nur unter der Voraussetzung zulässig, dass ein besonders bedeutender Fall nach Art. 84 BGG vorliegt, so ist auszuführen, warum diese Voraussetzung erfüllt ist.
Der Beschwerdeführer äussert sich nicht dazu, weshalb hier ein besonders bedeutender Fall gegeben sein soll. Das ist auch nicht ohne Weiteres erkennbar. Die Beschwerde genügt deshalb den Begründungsanforderungen nicht, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann. Da dies offensichtlich ist, ist der Einzelrichter zum Entscheid befugt und beschränkt sich dessen Begründung auf eine kurze Angabe des Unzulässigkeitsgrundes ( Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 BGG ).
3. Bei diesem Ausgang des Verfahrens trägt der Beschwerdeführer die Kosten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bundesamt für Justiz, Fachbereich Auslieferung, und dem Bundesstrafgericht, Beschwerdekammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. August 2015
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Härri