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1C_384/2020 KI-generiert

Appeal Dismissed for Lack of Grounds and Untimely Extension Request

Geschäftsnummer 1C_384/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal filed by an individual against a decision made by the Lucerne Cantonal Court on May 25, 2020, regarding a matter of spatial planning. The appellant submitted the appeal to the Swiss Federal Tribunal on June 29, 2020, without providing the necessary reasoning, and requested an extension of 21 days to supplement the appeal. The Federal Tribunal noted that the appeal lacked the required justification and that the extension could not be granted due to the statutory 30-day deadline for lodging appeals under Swiss law, which commenced on May 30, 2020, and ended on June 29, 2020. Consequently, the appeal was not admitted as it did not meet the legal requirements, and the deadline for supplementation had expired. No further documentation or explanations were sought in relation to the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 83 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 47 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 2 BGG, Art. 93 BGG; Appeal Dismissed for Lack of Grounds and Untimely Extension Request: The appellant submitted the appeal to the Swiss Federal Tribunal on June 29, 2020, without providing the necessary reasoning, and requested an extension of 21 days to supplement the appeal. The Federal Tribunal noted that the appeal lacked the required justification and that the extension could not be granted due to the statutory 30-day deadline for lodging appeals under Swiss law, which commenced on May 30, 2020, and ended on June 29, 2020. Consequently, the appeal was not admitted as it did not meet the legal requirements, and the deadline for supplementation had expired. No further documentation or explanations were sought in relation to the appeal.

Schlagwörter

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Raumplanung verspätetes Fristerstreckungsgesuch verspätete Vorbringen gesetzliche Frist Einreichungszeitpunkt Raumplanungsgesetz Beschwerdelegitimation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 100 Abs. 1 BGG

The decision explains that the appeal was not entered because the submitted document did not meet the legal requirements of the time limit applicable under this article.

Art. 47 Abs. 1 BGG

Cited to explain why the statutory deadline for filing the appeal could not be extended.

Art. 68 Abs. 2 BGG

This article is not explicitly mentioned in the dispositive orders.

Art. 93 BGG

Although the text mentions this in the reasoning for admissibility checks, it is not explicitly cited in the dispositive orders (1., 2., 3.). Therefore, it is excluded based on the rules.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_384/2020

Urteil vom 2. Juli 2020

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Stadtrat Willisau,

Regierungsrat des Kantons Luzern,

handelnd durch das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern.

Gegenstand

Raumplanung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung, vom 25. Mai 2020 (7H 19 246).

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 29. Juni 2020 hat A.________ Beschwerde erhoben gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 25. Mai 2020 betreffend Raumplanung. Die Beschwerde enthält keine Begründung. Hingegen ersucht A.________ mit Eingabe vom gleichen Tag um eine Fristerstreckung von 21 Tagen bis zum 20. August 2020 für die Einreichung einer Beschwerdeergänzung.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid in einer öffentlich-rechtlichen Angelegenheit. Dagegen steht die Beschwerde nach Art. 82 ff. BGG offen; ein Ausnahmegrund ist nicht gegeben ( Art. 83 BGG ). Es ist allerdings Sache der Beschwerdeführerin, sowohl darzulegen, dass die Sachurteilsvoraussetzungen erfüllt sind, soweit das nicht offensichtlich ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 133 II 249 E. 1.1; 353 E. 1), als auch, dass der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt ( BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1 und 2.2 S. 245 f.; je mit Hinweisen).

Die Beschwerde enthält im Wesentlichen bloss Anträge, hingegen keine Begründung. Das genügt den gesetzlichen Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht. Das ist der Beschwerdeführerin offenbar auch bewusst, ersucht sie doch um eine Fristerstreckung für eine Ergänzung der Beschwerde. Das ist indessen ausgeschlossen, weil es sich bei der 30-tägigen Beschwerdefrist gemäss Art. 100 Abs. 1 BGG um eine gesetzliche Frist handelt, die nicht erstreckt werden kann ( Art. 47 Abs. 1 BGG ). Die Beschwerdeführerin hat den angefochtenen Entscheid nach ihren eigenen Angaben am 29. Mai 2020 zugestellt erhalten. Die Beschwerdefrist begann daher am 30. Mai 2020, lief am 28. Juni 2020 ab und endete, weil dies ein Sonntag war, am 29. Juni 2020 ( Art. 47 Abs. 1 BGG ). Damit ergibt sich, dass die Beschwerdeführerin am letzten Tag der Frist eine Beschwerde eingereicht hat, die den gesetzlichen Anforderungen nicht entspricht und die sie nicht ergänzen bzw. verbessern kann.

3. Auf die Beschwerde ist daher wegen Verletzung der gesetzlichen Begründungspflicht nicht einzutreten, und zwar, weil der Mangel offensichtlich ist, im vereinfachten Verfahren. Auf die Erhebung von Kosten kann ausnahmsweise verzichtet werden.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Stadtrat Willisau, dem Regierungsrat des Kantons Luzern und dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 2. Juli 2020

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Störi