Appeal Against Court Cost Advance Refused Due to Lack of Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, A.________, who appealed against a decision by the Court of Lucerne rejecting their request for free legal aid in a proceeding related to a provisional driver's license suspension. The Federal Supreme Court had previously dismissed a related appeal by A.________ concerning this decision. Subsequently, the Lucerne Court required A.________ to pay a court cost advance of 1,000 Swiss Francs by August 17, 2023, warning that failure to do so would result in the dismissal of the appeal. A.________ contested this by submitting a handwritten note to the Federal Supreme Court stating their inability to pay, but failed to provide legal grounds for contesting the requirement, leading the court to find their appeal inadequate for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Court Cost Advance Refused Due to Lack of Substantiation: The Federal Supreme Court had previously dismissed a related appeal by A.________ concerning this decision. Subsequently, the Lucerne Court required A.________ to pay a court cost advance of 1,000 Swiss Francs by August 17, 2023, warning that failure to do so would result in the dismissal of the appeal. A.________ contested this by submitting a handwritten note to the Federal Supreme Court stating their inability to pay, but failed to provide legal grounds for contesting the requirement, leading the court to find their appeal inadequate for consideration.
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KI-generiertApplied because the appeal does not meet the requirements for grounds (Art. 42 Abs. 2 BGG) and therefore will not be considered in the simplified procedure.
Applied to rule that no costs shall be levied for the federal court proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_383/2023
Urteil vom 15. August 2023
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, Obergrundstrasse 46, 6003 Luzern.
Gegenstand
Gerichtskostenvorschuss,
Beschwerde gegen die Verfügung des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung, vom 2. August 2023 (7H 23 111).
Erwägungen:
1. Im verwaltungsgerichtlichen Verfahren betreffend vorsorglichen Führerausweisentzug wies das Luzerner Kantonsgericht am 28. Juni 2023 das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege ab. Das Bundesgericht trat am 11. Juli 2023 mit Urteil 1C_345/2023 auf die von A.________ dagegen erhobene Beschwerde nicht ein.
Mit Verfügung vom 2. August 2023 setzte das Kantonsgericht A.________ eine Frist bis zum 17. August 2023 zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 1'000.- unter der Androhung, bei Säumnis auf die Beschwerde nicht einzutreten.
Am 4. August 2023 reichte A.________ diese Verfügung mit der handschriftlichen Ergänzung "Guten Tag ich bin nicht einverstanden und habe kein Geld danke" dem Bundesgericht ein.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Wie dem Beschwerdeführer bereits im Urteil 1C_345/2023 erläutert wurde, ist nach Art. 42 Abs. 2 BGG in einer Beschwerde in gedrängter Form zu begründen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Aus dem oben zitierten Satz ergibt sich zwar, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss nicht bezahlen kann bzw. will. Weshalb die angefochtene Verfügung rechtswidrig sein soll, begründet er indessen nicht, und das ist auch nicht ersichtlich. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Begründungsanforderungen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
3. Ausnahmsweise kann davon abgesehen werden, für das bundesgerichtliche Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. August 2023
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Störi