Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_362/2014 KI-generiert

Complainant v. City Council Member and Head of Guardianship Authority (Federal Court Dismissal)

Geschäftsnummer 1C_362/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

In this case, a complaint was filed by an individual against a member of the city council and the management of the guardianship authority, alleging misconduct and illegal activities. The prosecution chamber, however, denied the request for a criminal investigation on the grounds that the accusations were unfounded. The individual then submitted an appeal to the Swiss Federal Tribunal, seeking to overturn the earlier decision and initiate the requested criminal investigation. In the appeal, the complainant criticized the previous ruling and claimed that relevant documents were being withheld by the authorities but failed to provide specific legal arguments or adequately address the reasoning of the decision under dispute. As a result, the court determined that the appeal did not meet the necessary legal requirements for acceptance.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG; Complainant v. City Council Member and Head of Guardianship Authority (Federal Court Dismissal): The prosecution chamber, however, denied the request for a criminal investigation on the grounds that the accusations were unfounded. The individual then submitted an appeal to the Swiss Federal Tribunal, seeking to overturn the earlier decision and initiate the requested criminal investigation. In the appeal, the complainant criticized the previous ruling and claimed that relevant documents were being withheld by the authorities but failed to provide specific legal arguments or adequately address the reasoning of the decision under dispute. As a result, the court determined that the appeal did not meet the necessary legal requirements for acceptance.

Schlagwörter

KI-generiert
Ermächtigungsverfahren Vormundschaftsbehörde Ermittlungsakten Anklage Klagegrund des Ermessensmissbrauchs Einreichung von Strafanzeigen Ausstand des Staatsanwalts

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited to establish that the appeal did not meet the legal formal requirements regarding the statement of reasons.

Art. 108 Abs. 1 BGG

Used to decide on the appeal in summary procedure due to obvious formal deficiencies.

Art. 42 Abs. 2 BGG

Cited to establish that the appeal did not meet the legal formal requirements regarding the statement of reasons.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to decide not to levy any costs for the proceedings.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_362/2014

Urteil vom 28. Juli 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

B.________, Rathaus, 9001 St. Gallen,

Beschwerdegegner,

Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region St. Gallen , Bahnhofplatz 1, Postfach 23, 9001 St. Gallen,

Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Untersuchungsamt St. Gallen , Schützengasse 1, 9001 St. Gallen.

Gegenstand

Ermächtigungsverfahren,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 4. Juni 2014 der Anklagekammer des Kantons St. Gallen.

In Erwägung,

dass A.________ am 20. Mai/3. Juni 2014 Anzeige gegen B.________, Mitglied des Stadtrates der Stadt St. Gallen, und gegen die Leitung der Vormundschaftsbehörde erstattete, denen sie unlautere Arbeitsweise sowie illegale Machenschaften vorwarf;

dass die Anklagekammer mit Entscheid vom 4. Juni 2014 die Ermächtigung zur Eröffnung der von A.________ verlangten Strafuntersuchung nicht erteilte, da sie die Vorwürfe als haltlos erachtete;

dass A.________ mit Eingabe vom 18. Juli 2014 Beschwerde ans Bundesgericht führt und der Sache nach beantragt, der Entscheid vom 4. Juni 2014 sei aufzuheben und die verlangte Strafuntersuchung an die Hand zu nehmen;

dass das Bundesgericht davon abgesehen hat, Stellungnahmen einzuholen;

dass die Beschwerdeführerin ganz allgemein Kritik am angefochtenen Entscheid der Anklagekammer und an den St. Galler Sozialbehörden sowie der Polizei übt und dabei - soweit ihre Eingabe überhaupt verständlich ist - pauschal insbesondere geltend macht, es würden ihr von diesen Amtsstellen, bei denen gelogen und betrogen werde, Akten vorenthalten;

dass sie sich indes mit der dem Entscheid zugrunde liegenden Begründung nicht im Einzelnen auseinander setzt und nicht namentlich darlegt, inwiefern die Begründung bzw. der Entscheid selbst im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Formerfordernissen ( Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen ) nicht zu genügen vermag, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;

dass der genannte Mangel offensichtlich ist, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG entschieden werden kann;

dass es sich bei den gegebenen Verhältnissen rechtfertigt, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben (s. Art. 66 Abs. 1 BGG );

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Region St. Gallen, der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen, Untersuchungsamt St. Gallen, und der Anklagekammer des Kantons St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 28. Juli 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp