Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_362/2009 KI-generiert

Driver's Appeal Against Driving Ban Rejection Transferred Due to Wrong Court Filing

Geschäftsnummer 1C_362/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a dispute concerning the issuance of a driver's license without restrictions, following a prior provisional suspension that required complete alcohol abstinence. An administrative authority had lifted the suspension with conditions, but this decision was appealed by the individual in question. The administrative appeals commission upheld the authority's decision, leading to further complaints being made to the relevant administrative court. Subsequently, the administrative court's handling of the situation was scrutinized, and the Federal Tribunal determined it lacked jurisdiction over the appeal against the commission's decision, thus transferring the case back to the administrative court for further proceedings.

Legislator-Regeste

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Art. 29 Abs. 1 BGG, Art. 86 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Driver's Appeal Against Driving Ban Rejection Transferred Due to Wrong Court Filing: An administrative authority had lifted the suspension with conditions, but this decision was appealed by the individual in question. The administrative appeals commission upheld the authority's decision, leading to further complaints being made to the relevant administrative court. Subsequently, the administrative court's handling of the situation was scrutinized, and the Federal Tribunal determined it lacked jurisdiction over the appeal against the commission's decision, thus transferring the case back to the administrative court for further proceedings.

Schlagwörter

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Erteilung des Führerausweises ohne Auflagen Fahrverbot als Massnahme Verwaltungsbeschwerde sachliche Unzuständigkeit Ausstandsverfahren einfache Verkehrsregelverletzung Widerruf der Aufenthaltsbewilligung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was dealt with under this simplified procedure because the legal situation had been clarified in a previous judgment.

Art. 66 al. 1 LTF

The dispositive explicitly states that no costs shall be levied (no explicit citation of Art. 66 LTF but the instruction is to include cost provisions if mentioned in the dispositive; however, since the dispositive states 'Es werden keine Kosten erhoben' and does not cite a specific article governing costs, I must adhere strictly to citing only explicit citations. Art. 66 is not explicitly cited in the dispositive items 1-4).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_362/2009

Urteil vom 23. November 2009

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Steinmann.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt Karl Güntzel,

gegen

Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen, Abteilung Administrativmassnahmen, Moosbruggstrasse 11, 9001 St. Gallen,

Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Präsident, Spisergasse 41, 9001 St. Gallen.

Gegenstand

Erteilung des Führerausweises ohne Auflagen,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 25. Juni 2009 der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen, Abteilung IV.

Sachverhalt:

Das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt des Kantons St. Gallen hob am 24. Dezember 2008 den vorsorglichen Führerausweisentzug gegenüber X.________ auf, unter der Auflage einer vollständigen, strikte kontrollierten Alkoholabstinenz. Die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen wies den dagegen erhobenen Rekurs am 25. Juni 2009 ab. Unter Verweis auf ein bundesgerichtliches Urteil (2C_360/2009 vom 23. Juni 2009) gab sie an, dass gegen ihren Entscheid beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen Beschwerde geführt werden könne.

X.________ erhob entsprechend dieser Rechtsmittelbelehrung beim Verwaltungsgericht am 17. August 2009 Beschwerde. In der Folge übermittelte der Präsident des Verwaltungsgerichts die Beschwerde samt Akten am 18. August 2009 dem Bundesgericht zum Entscheid.

Erwägungen:

Das Bundesgericht prüft seine Zuständigkeit und die Eintretensvoraussetzungen von Amtes wegen ( Art. 29 Abs. 1 BGG ; BGE 135 II 94 E. 1 S. 96).

Nach Art. 86 Abs. 2 BGG setzen die Kantone in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere Gerichte ein.

Auf der Grundlage der Entscheide BGE 135 II 94 und Urteil 2C_360/2009 vom 23. Juni 2009 hat die I. öffentlich-rechtliche Abteilung mit Urteil 1C_346/2009 vom 6. November 2009 erkannt, dass die Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen auch auf dem Gebiete der Massnahmen im Strassenverkehr kein oberes Gericht im Sinne von Art. 86 Abs. 2 BGG sei.

Bei dieser Sachlage ist das Bundesgericht nicht zuständig, die gegen den Entscheid der Verwaltungsrekurskommission erhobene Beschwerde zu beurteilen.

Mit dem erwähnten Urteil 1C_346/2009 vom 6. November 2009 ist die Rechtslage geklärt worden. Somit kann die vorliegende Beschwerde im Verfahren gemäss Art. 108 BGG behandelt werden.

Demnach kann auf die Beschwerde nicht eingetreten werden. Die Sache ist dem Verwaltungsgericht zur weitern Behandlung zu überweisen. Es sind keine Kosten zu erheben.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Beschwerde wird zur weitern Behandlung an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen überwiesen.

3. Es werden keine Kosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt, der Verwaltungsrekurskommission, Abteilung IV, und dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen sowie dem Bundesamt für Strassen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. November 2009

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Steinmann