Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_350/2008 KI-generiert

Landowner Appeal on Cost Advance for Property Removal Order

Geschäftsnummer 1C_350/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute between an individual and the Department of Construction and Environment of a canton regarding a municipal order requiring the individual to sort and remove personal property from their land. Initially, the local council mandated this action, prompting the individual to appeal to the departmental authority. The department requested a deposit to process the appeal, which the individual contested, seeking a reduction of the deposit amount. The administrative court dismissed the individual’s appeal against the department's decision to impose the higher deposit. Subsequently, the individual filed a constitutional complaint against this court ruling, claiming a lack of adequate justification in the court's decision. However, the appeal was found to be insufficiently substantiated, leading to its dismissal without further examination of other prerequisites.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 93 BGG; Landowner Appeal on Cost Advance for Property Removal Order: Initially, the local council mandated this action, prompting the individual to appeal to the departmental authority. The department requested a deposit to process the appeal, which the individual contested, seeking a reduction of the deposit amount. The administrative court dismissed the individual’s appeal against the department's decision to impose the higher deposit. Subsequently, the individual filed a constitutional complaint against this court ruling, claiming a lack of adequate justification in the court's decision. However, the appeal was found to be insufficiently substantiated, leading to its dismissal without further examination of other prerequisites.

Schlagwörter

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Kostenvorschuss Verstrickungsbruch Abschiebung Fällung von Bäumen Verwaltungskosten Bodenrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was decided under the simplified procedure due to an obvious failure to state grounds.

Art. 93 BGG

The appeal was declared inadmissible as it concerned a decision against which the appeal was not admissible (implied by the dismissal of the appeal in Order 1, although Art. 93 is the general provision for inadmissibility of appeal in simplified matters when grounds are insufficient).

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_350/2008 /daa

Urteil vom 20. August 2008

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Féraud, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

X.________, Beschwerdeführer,

gegen

Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau, Verwaltungsgebäude, Postfach,

8510 Frauenfeld.

Gegenstand

Kostenvorschuss,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 25. Juni 2008

des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau.

Erwägungen:

1. Mit Verfügung vom 7. März 2008 verpflichtete der Gemeinderat Kemmental X.________, sein auf der eigenen Parzelle Nr. 933 an der Türlistrasse in Neuwilen gelagertes Eigentum zu sortieren und abzuführen (Wiederherstellung des rechtmässigen Zustandes). Gegen diese Verfügung rekurrierte X.________ an das Departement für Bau und Umwelt des Kantons Thurgau. Mit Verfügung vom 15. April 2008 verlangte das Departement einen Kostenvorschuss in der Höhe von Fr. 1'500.-- mit dem Hinweis, dass bei Säumnis auf den Rekurs nicht eingetreten werde.

Gegen die letztgenannte Verfügung gelangte X.________ mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau mit dem Begehren, der Kostenvorschuss sei auf übliche Fr. 500.-- zu reduzieren. Mit Entscheid vom 25. Juni 2008 hat das Verwaltungsgericht die Beschwerde abgewiesen.

Hiergegen führt X.________ der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ). Soweit hier wesentlich, beantragt er sinngemäss die Aufhebung des Entscheids.

2. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offenstehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. in diesem Zusammenhang auch BGE 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Der Beschwerdeführer kritisiert den angefochtenen verwaltungsgerichtlichen Entscheid nur auf ganz allgemeine Weise. Dabei legt er nicht im Einzelnen dar, inwiefern die Begründung des Entscheids bzw. dieser im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten. Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

Verhält es sich so, braucht nicht weiter erörtert zu werden, ob auch die weiteren Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind.

3. Unter den gegebenen Umständen rechtfertigt es sich, für das vorliegende bundesgerichtliche Verfahren keine Kosten zu erheben, womit das vom Beschwerdeführer sinngemäss gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege gegenstandslos wird.

Demnach wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Departement für Bau und Umwelt sowie dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 20. August 2008

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Féraud Bopp