Challenger Fails to Overturn Inability to Vote Following Incapacitation Ruling
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual sought to contest a guardianship ruling that had declared their elderly mother incapacitated and appointed a guardian. Despite the ruling becoming final on May 1, 2007, the individual filed a complaint with the cantonal government on October 1, 2007, aiming for their mother to participate in an upcoming election. The cantonal government did not address this complaint, leading the individual to appeal to the Federal Court. However, the Federal Court determined that the appeal against the guardianship ruling could not be directly pursued, as it was not appropriately raised within the designated legal framework, ultimately rejecting the appeal without consideration of costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 369 Abs. 1 ZGB, Art. 77 Abs. 1 lit. c BPR, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG; Challenger Fails to Overturn Inability to Vote Following Incapacitation Ruling: Despite the ruling becoming final on May 1, 2007, the individual filed a complaint with the cantonal government on October 1, 2007, aiming for their mother to participate in an upcoming election. The cantonal government did not address this complaint, leading the individual to appeal to the Federal Court. However, the Federal Court determined that the appeal against the guardianship ruling could not be directly pursued, as it was not appropriately raised within the designated legal framework, ultimately rejecting the appeal without consideration of costs.
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KI-generiertThe Tribunal decided not to enter upon the merits of the appeal using the simplified procedure governed by this article.
The inapplicability of this article served as a basis for the finding that the appeal did not meet formal requirements, leading to non-admission.
Volltext
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
1C_342/2007 /daa
Urteil vom 15. Oktober 2007
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Féraud, Präsident,
Gerichtsschreiber Steinmann.
Parteien
X.________, Beschwerdeführerin, vertreten durch
Y.________,
gegen
Regierungsrat des Kantons Aargau, Staatskanzlei, 5000 Aarau.
Gegenstand
Stimmrechtsbeschwerde,
Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Verfügung des Regierungsrats des Kantons Aargau vom 8. Oktober 2007.
Das Bundesgericht zieht in Erwägung:
1. Mit Urteil des Bezirksgerichts Zofingen vom 29. März 2007 wurde X.________ (geb. 10. Oktober 1908) gemäss Art. 369 Abs. 1 ZGB entmündigt. Der Gemeinderat Rothrist wurde zur Bestellung eines Vormundes eingeladen. Das Urteil wurde dem Gemeinderat Rothrist und der Beiständin von X.________ zugestellt. Das Urteil unterlag nach der Rechtsmittelbelehrung der Appellation innert zwanzig Tagen. Das Urteil ist am 1. Mai 2007 in Rechtskraft erwachsen.
Am 1. Oktober 2007 erhob Y.________ im Namen seiner Mutter X.________ beim Regierungsrat des Kantons Aargau Stimmrechtsbeschwerde im Sinne von Art. 77 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes über die politischen Rechte (BPR) und beanstandete das genannte Urteil des Bezirksgerichts Zofingen, offenbar mit dem Zweck, an der Wahl des Nationalrates vom 21. Oktober 2007 teilnehmen zu können. Zudem erhob Y.________ in eigenem Namen im Hinblick auf die Nationalratswahl Wahlbeschwerde nach Art. 77 Abs. 1 lit. c BPR .
Der Regierungsrat ist auf beide Beschwerden nicht eingetreten.
Mit Eingabe vom 11. Oktober 2007 erhebt Y.________ im Namen seiner Mutter X.________ beim Bundesgericht im Hinblick auf deren Stimmberechtigung Beschwerde und beantragt die Aufhebung des bezirksgerichtlichen Urteils vom 29. März 2007. Von einer Beschwerde hinsichtlich der Nationalratswahl sieht er ab.
Vernehmlassungen sind nicht eingeholt worden.
2. Der Regierungsrat ist auf die gegen das Bezirksgerichtsurteil gerichtete Stimmrechtsbeschwerde nicht eingetreten. Im Verfahren vor Bundesgericht legt die Beschwerdeführerin in keiner Weise dar, weshalb der Regierungsrat auf ihre Beschwerde hätte eintreten und das Bezirksgerichtsurteil überprüfen müssen. Die Beschwerdeschrift genügt damit den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht.
Der Sache nach beanstandet die Beschwerdeführerin mit ihrer Beschwerde das Urteil des Bezirksgerichts Zofingen. Dieses Urteil unterlag der (nicht erhobenen) Appellation. Es kann - auch unter dem Gesichtswinkel der Stimmrechtsbeschwerde - nicht direkt beim Bundesgericht angefochten werden.
Demnach ist auf die vorliegende Beschwerde nicht einzutreten. Es rechtfertigt sich, keine Kosten zu erheben.
Demnach erkennt das Bundesgericht
im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG :
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Regierungsrat des Kantons Aargau sowie der Bundeskanzlei, z.H. Hans-Urs Wili, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 15. Oktober 2007
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: