Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_330/2019 KI-generiert

Citizen Challenge to STAF Popular Vote Dismissed by Federal Supreme Court

Geschäftsnummer 1C_330/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by an individual challenging the outcome of a federal referendum held on May 19, 2019, concerning the federal law on tax reform and AHV (Old Age and Survivors Insurance) financing. The appellant, who filed the complaint on June 13, 2019, sought to annul the referendum and requested separate votes for the linked proposals. However, the appeal was dismissed by the Council of State of the Canton of Bern on May 29, 2019, citing a lack of jurisdiction to review a legislative decision by the Federal Assembly. The Tribunal confirmed this view, noting the appellant failed to properly address the grounds of the initial decision or demonstrate a breach of federal law, leading to the appeal not being considered.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 Abs. 1 let. a BGG, Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Citizen Challenge to STAF Popular Vote Dismissed by Federal Supreme Court: The appellant, who filed the complaint on June 13, 2019, sought to annul the referendum and requested separate votes for the linked proposals. However, the appeal was dismissed by the Council of State of the Canton of Bern on May 29, 2019, citing a lack of jurisdiction to review a legislative decision by the Federal Assembly. The Tribunal confirmed this view, noting the appellant failed to properly address the grounds of the initial decision or demonstrate a breach of federal law, leading to the appeal not being considered.

Schlagwörter

KI-generiert
Volksabstimmung Steuerreform Rechtsreform Rechtsakt E-Government Steuerbehörde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 let. a BGG

This article is implicitly referenced by the statement that the appeal is not admitted in the simplified procedure (implied by the reasoning that leads to the final orders).

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

Citations in the reasoning regarding the applicant's failure to properly substantiate the appeal.

Art. 66 al. 1 LTF

Cited implicitly by the decision not to levy costs (Art. 2 in the dispositive, which relates to costs).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_330/2019

Urteil vom 26. Juni 2019

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Chaix, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

Christoph Hagmann,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundeskanzlei.

Gegenstand

Eidgenössische Volksabstimmung vom 19. Mai 2019

zum Bundesgesetz vom 28. September 2018

über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Regierungsrats

des Kantons Bern vom 29. Mai 2019

(RRB Nr. 550/2019).

Erwägungen:

1. Am 29. Mai 2019 ist der Regierungsrat des Kantons Bern auf eine Abstimmungsbeschwerde von Christoph Hagmann gegen die eidgenössische Volksabstimmung vom 19. Mai 2019 über das Bundesgesetz vom 28. September 2018 über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung nicht eingetreten.

Mit Beschwerde vom 13. Juni 2019 beantragt Christoph Hagmann, die Abstimmung aufzuheben und über die beiden verknüpften Vorlagen getrennt neu abstimmen zu lassen.

Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.

2. Der Regierungsrat ist auf die Beschwerde nicht eingetreten mit der Begründung, das umstrittene Gesetz und damit die vom Beschwerdeführer beanstandete Verknüpfung zweier Materien in einer Vorlage stelle einen rechtsetzenden Erlass der Bundesversammlung dar, den zu überprüfen er nicht befugt sei. Es könne daher offen bleiben, ob die Beschwerde nicht auch verspätet erhoben worden sei.

Der Beschwerdeführer setzt sich mit dem angefochtenen Entscheid nicht sachgerecht auseinander und legt unter Verletzung seiner gesetzlichen Begründungspflicht ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130; 134 II 244 E. 2.1; 133 II 396 E. 3.2; Urteil 1C_486/2014 vom 27. April 2016 E. 1.4) nicht dar, inwiefern er Bundesrecht verletzt. Das schadet ihm insofern nicht, als sich seine Beschwerde gegen einen gesetzgeberischen Akt der Bundesversammlung richtet, den das Bundesgericht nicht überprüfen kann (Urteil 1C_323/2019 vom 24. Juni 2019).

Auf die Beschwerde ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten ausnahmsweise verzichtet werden kann.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Bundeskanzlei und dem Regierungsrat des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Juni 2019

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Chaix

Der Gerichtsschreiber: Störi