Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_330/2009 KI-generiert

Victim Assistance Claim Rejected Due to Inadequate Substantiation of Appeal

Geschäftsnummer 1C_330/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint by an individual regarding a decision made by the Department of the Interior of a Swiss canton concerning victim assistance following a criminal complaint filed against a neighbor for sexual coercion and abuse. The individual initially sought compensation under the victim assistance law after the public prosecutor's office decided to discontinue the criminal investigation, which then became final. The Department rejected the request for victim assistance, citing the absence of a relevant criminal offense, and this decision was upheld by the cantonal administrative court. Subsequently, the individual appealed to the Federal Supreme Court, but their submission was deemed insufficiently justified, leading to the dismissal of the complaint due to a lack of proper legal grounding.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Victim Assistance Claim Rejected Due to Inadequate Substantiation of Appeal: The individual initially sought compensation under the victim assistance law after the public prosecutor's office decided to discontinue the criminal investigation, which then became final. The Department rejected the request for victim assistance, citing the absence of a relevant criminal offense, and this decision was upheld by the cantonal administrative court. Subsequently, the individual appealed to the Federal Supreme Court, but their submission was deemed insufficiently justified, leading to the dismissal of the complaint due to a lack of proper legal grounding.

Schlagwörter

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Opferhilfe Opferhilfegesetz ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen sexuelle Nötigung Strafanzeige Beweislosigkeit Anfechtung von Verwaltungsverfügungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was decided upon in the simplified procedure due to a discernible lack of substantiation in the appeal brief.

Art. 95 BGG

This provision lists the admissible grounds for appeal, which the appellant failed to specify adequately, leading to the non-admission of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_330/2009

Urteil vom 21. Juli 2009

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Bopp.

Parteien

X.________, Beschwerdeführerin,

gegen

Departement des Innern des Kantons Solothurn,

vertreten durch das Amt für soziale Sicherheit, Ambassadorenhof, Riedholzplatz 1, 4509 Solothurn.

Gegenstand

Opferhilfe,

Beschwerde gegen den Entscheid vom 19. Juni 2009

des Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn.

Erwägungen:

1. Am 22. Mai 2006 reichte X.________ eine Strafanzeige gegen einen Nachbarn ein wegen sexueller Nötigung und Schändung. Sodann ersuchte sie in der Angelegenheit mit Eingabe vom 28. September 2006 vorsorglich um Ausrichtung einer Genugtuung und Entschädigung nach Opferhilfegesetz. Am 13. Mai 2008 stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Solothurn die Strafuntersuchung ein. Diese Einstellungsverfügung blieb unangefochten und erwuchs in Rechtskraft.

Mangels opferhilferelevanter Straftat trat das Departement des Innern des Kantons Solothurn mit Verfügung vom 5. Mai 2009 auf das Opferhilfegesuch nicht ein.

Hiergegen wandte sich X.________ mit Beschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht. Dieses hat die Beschwerde mit Urteil vom 19. Juni 2009 abgewiesen.

2. Gegen dieses Urteil vom 19. Juni 2009 führt X.________ der Sache nach Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ) ans Bundesgericht.

Das Bundesgericht hat davon abgesehen, Vernehmlassungen einzuholen.

3. Gemäss Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegründung - unabhängig von der Art des nach BGG offenstehenden Rechtsmittels - in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (s. auch Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 134 II 349 E. 3 S. 351 f.; 133 II 249 insb. E. 1.4 S. 254). Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe.

Die Beschwerdeführerin kritisiert das angefochtene Urteil ganz allgemein. Sie legt dabei aber nicht dar, inwiefern die ihm zugrunde liegende Begründung oder das Urteil im Ergebnis im Sinn von Art. 95 BGG rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Mangels einer hinreichenden Begründung ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten.

Der Begründungsmangel ist offensichtlich, weshalb über die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG entschieden werden kann.

4. Für das vorliegende Verfahren sind bei den gegebenen Verhältnissen keine Kosten zu erheben.

Demnach wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Departement des Innern und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn sowie dem Bundesamt für Justiz, Direktionsbereich Öffentliches Recht, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 21. Juli 2009

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Aemisegger Bopp