Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_326/2015 KI-generiert

Appeal Against Federal Popular Vote on Radio and Television Act Inadmissible

Geschäftsnummer 1C_326/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal challenge related to a referendum held on June 14, 2015, concerning amendments to the Federal Act on Radio and Television. The individual filing the complaint raised objections following the vote, seeking judicial review. However, according to Swiss law, the proper first step for such complaints is to present them to the cantonal government within three days of discovering the grounds for the complaint. Consequently, the Federal Tribunal determined that it could not proceed with the appeal and referred the case to the relevant cantonal authority for further examination. No costs were imposed for the procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Against Federal Popular Vote on Radio and Television Act Inadmissible: The individual filing the complaint raised objections following the vote, seeking judicial review. However, according to Swiss law, the proper first step for such complaints is to present them to the cantonal government within three days of discovering the grounds for the complaint. Consequently, the Federal Tribunal determined that it could not proceed with the appeal and referred the case to the relevant cantonal authority for further examination. No costs were imposed for the procedure.

Schlagwörter

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Stimmrechtsbeschwerde sachliche Unzuständigkeit E-Government Referendum Untätigkeitsklage direkte Demokratie

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was rejected because the procedure was simplified, meaning entry into the case was not guaranteed (Art. 108 Abs. 1 BGG).

Art. 66 Abs. 1 BGG

No court costs were levied in this matter.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

1C_326/2015

Urteil vom 17. Juni 2015

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,

Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer.

Gegenstand

Volksabstimmung vom 14. Juni 2015 über die Änderung vom 26. September 2014 des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG).

In Erwägung,

dass A.________ mit Eingabe vom 16. Juni 2015 Stimmrechts-beschwerde gegen die eingangs genannte Volksabstimmung vom 14. Juni 2015 betreffend die am 26. September 2014 erfolgte Änderung des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen (RTVG) beim Bundesgericht erhoben hat;

dass in eidgenössischen Stimmrechtssachen die Kantonsregierungen Vorinstanz des Bundesgerichts sind ( Art. 88 Abs. 1 lit. b BGG );

dass der Beschwerdeführer dementsprechend vorgängig seiner Beschwerde ans Bundesgericht innert drei Tagen seit Entdeckung des Beschwerdegrundes (Art. 77 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte) Abstimmungsbeschwerde bei der Kantonsregierung zu führen hat (Art. 77 Abs. 1 lit. b und Art. 80 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die politischen Rechte);

dass daher auf die vorliegende Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist, wobei die Beschwerde zuständigkeitshalber an den Regierungsrat des Kantons Zürich zur weiteren Behandlung zu überweisen ist;

dass davon abgesehen werden kann, für das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG );

wird erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

Die Beschwerde wird zuständigkeitshalber an den Regierungsrat des Kantons Zürich zur weiteren Behandlung überwiesen.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Regierungsrat des Kantons Zürich und der Bundeskanzlei schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Juni 2015

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp