Heir Community Appeal Dismissed for Untimely Filing and Insufficient Substantiation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute brought by an heir community against a decision made by the Regierungsrat of the Canton Basel-Landschaft, which declined to hear their complaint due to a missed deadline. The contested decision had been delivered to their legal representative on October 10, 2020, but the complaint was only filed on December 28, 2020, exceeding the 10-day limit for filing appeals. Subsequently, the heir community's appeal was also rejected by the Cantonal Court of Basel-Landschaft on April 19, 2021, which upheld the Regierungsrat's decision. The heir community then lodged a complaint with the Swiss Federal Tribunal, challenging this ruling from the Cantonal Court. The Federal Tribunal had to determine whether the complaint met the formal and substantive requirements necessary to challenge the earlier court's decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 106 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Heir Community Appeal Dismissed for Untimely Filing and Insufficient Substantiation: The contested decision had been delivered to their legal representative on October 10, 2020, but the complaint was only filed on December 28, 2020, exceeding the 10-day limit for filing appeals. Subsequently, the heir community's appeal was also rejected by the Cantonal Court of Basel-Landschaft on April 19, 2021, which upheld the Regierungsrat's decision. The heir community then lodged a complaint with the Swiss Federal Tribunal, challenging this ruling from the Cantonal Court. The Federal Tribunal had to determine whether the complaint met the formal and substantive requirements necessary to challenge the earlier court's decision.
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KI-generiertThe Federal Tribunal refused to enter upon the appeal because it did not meet the formal requirements, applying the simplified procedure.
Used for the order not to levy any court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_323/2021
Urteil vom 1. Juni 2021
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Kneubühler, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
A.________
B.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, Präsidentin, Bahnhofplatz 16, 4410 Liestal.
Gegenstand
Nichteintretensentscheid,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, Präsidentin, vom 19. April 2021 (810 21 37).
Erwägungen:
1. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft trat mit Entscheid vom 2. Februar 2021 auf die Beschwerde der Erbengemeinschaft A.________ zufolge Fristversäumnis nicht ein. Er erwog, dass die angefochtene Verfügung dem damaligen Rechtsvertreter der Beschwerdeführerinnen gemäss Track & Trace der Post am 10. Oktober 2020 zugestellt worden sei. Die vom 28. Dezember 2020 datierte Beschwerde sei demnach nicht innert der 10-tägigen Beschwerdefrist erfolgt. Die Erbengemeinschaft A.________ erhob gegen den regierungsrätlichen Entscheid am 20. Februar 2021 Beschwerde. Das Kantonsgericht Basel-Landschaft wies die Beschwerde mit Urteil vom 19. April 2021 ab, soweit es darauf eintrat. Der Regierungsrat sei zu Recht auf die Beschwerde zufolge Fristversäumnis nicht eingetreten.
2. Die Erbengemeinschaft A.________ führt mit Eingabe vom 27. Mai 2021 Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 19. April 2021. Das Bundesgericht verzichtet auf die Einholung von Vernehmlassungen.
3. Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt. Die Bestimmungen von Art. 95 ff. BGG nennen die vor Bundesgericht zulässigen Beschwerdegründe. Hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten gilt der in Art. 106 Abs. 1 BGG verankerte Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen nicht; insofern besteht eine qualifizierte Rügepflicht ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen). Es obliegt der Beschwerdeführerin namentlich darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid gegen Grundrechte verstossen soll.
Das Kantonsgericht legte dar, weshalb der Regierungsrat zu Recht wegen Fristversäumnis auf die Beschwerde nicht eingetreten ist. Mit diesen Ausführungen setzt sich die Beschwerdeführerin überhaupt nicht auseinander. Sie vermag nicht verständlich aufzuzeigen, inwiefern die Begründung des Kantonsgerichts bzw. dessen Urteil selbst rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll. Die Beschwerde genügt den gesetzlichen Formerfordernissen offensichtlich nicht, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten ist.
4. Auf eine Kostenauflage ist zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Verfassungs- und Verwaltungsrecht, Präsidentin, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Juni 2021
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Kneubühler
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli