Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
1C_319/2023 KI-generiert

Supervisory Complaint Against Cantonal Building Department Jurisdiction Ruled Incompetent

Geschäftsnummer 1C_319/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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An individual filed a regulatory complaint with the Swiss Federal Tribunal against the Building Department of the Canton of St. Gallen. The complaint alleged that the department failed to present the Cantonal Council with a renovation option for the Luteren Ennetbühl bridge on Cantonal Road No. 55 in Nesslau. Instead, the department proposed five new construction options, leading the council to decide on April 19/20, 2021, to demolish the existing bridge and build a new one. The complainant argued that this decision was unnecessary, excessively expensive, and inconsistent with the CO2 Act and the Paris Climate Agreement. The Swiss Federal Tribunal determined it lacked jurisdiction over this matter and forwarded the complaint to the superior governmental authority within the Canton of St. Gallen for potential further action.

Legislator-Regeste

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Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 93 BGG; Supervisory Complaint Against Cantonal Building Department Jurisdiction Ruled Incompetent: Gallen. The complaint alleged that the department failed to present the Cantonal Council with a renovation option for the Luteren Ennetbühl bridge on Cantonal Road No. 55 in Nesslau. Instead, the department proposed five new construction options, leading the council to decide on April 19/20, 2021, to demolish the existing bridge and build a new one. The complainant argued that this decision was unnecessary, excessively expensive, and inconsistent with the CO2 Act and the Paris Climate Agreement. The Swiss Federal Tribunal determined it lacked jurisdiction over this matter and forwarded the complaint to the superior governmental authority within the Canton of St. Gallen for potential further action.

Schlagwörter

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Aufsichtsbeschwerde sachliche Unzuständigkeit ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen E-Government Kontrollorgan Überschreitung der Gebäudehöhe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 66 Abs. 1 BGG

The decision explicitly dispenses with the levying of costs.

Art. 93 BGG

Used to rule on the inadmissibility of the appeal (non-entry into the merits).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

1C_319/2023

Urteil vom 4. Juli 2023

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Kneubühler, Präsident,

Gerichtsschreiber Störi.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Baudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54, 9001 St. Gallen.

Gegenstand

Aufsichtsrechtliche Anzeige gegen das Baudepartement des Kantons St. Gallen

Erwägungen:

Mit Eingabe vom 18. Juni 2023 reicht A.________ dem Bundesgericht eine aufsichtsrechtliche Anzeige gegen das Baudepartement des Kantons St. Gallen ein. Er wirft diesem vor, dem Kantonsrat in Bezug auf die Strassenbrücke Luteren Ennetbühl der Kantonsstrasse Nr. 55 in Nesslau fünf Neubauvarianten, aber keine Sanierungsvariante vorgeschlagen zu haben. Aufgrund dieser Fehlbeurteilung habe der Kantonsrat am 19./20. April 2021 beschlossen, die bestehende Brücke abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen, was unnötig, zu teuer und mit dem CO2-Gesetz sowie dem Pariser Klimaschutzabkommen nicht vereinbar sei.

Das Bundesgericht hat keine aufsichtsrechtlichen Befugnisse gegenüber dem Baudepartement des Kantons St. Gallen, womit es für die Behandlung der aufsichtsrechtlichen Anzeige von vornherein nicht zuständig ist. Darauf ist nicht einzutreten, wobei auf die Erhebung von Kosten verzichtet werden kann.

Die aufsichtsrechtliche Anzeige ist an die Regierung des Kantons St. Gallen als dem Baudepartement hierarchisch übergeordnete Behörde zur Behandlung (oder allenfalls zur Weiterleitung an die zuständige Aufsichtsbehörde) zu überweisen.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die aufsichtsrechtliche Anzeige wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Die Eingabe wird an die Regierung des Kantons St. Gallen überwiesen.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Baudepartement des Kantons St. Gallen, der Regierung des Kantons St. Gallen und dem Kantonsrat St. Gallen schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 4. Juli 2023

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Kneubühler

Der Gerichtsschreiber: Störi