Petitioner Fails to Exhaust Remedies Regarding Cost Advance Waiver
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual challenged a decision made by the Federal Administrative Court which required the payment of a procedural cost deposit of 800 Swiss francs in a dispute concerning a request for data disclosure from the Federal Office for Communications. The applicant contested the requirement, arguing that the opposing party would clearly lose the main case. However, the Federal Tribunal found the appeal inadmissible because the individual had not sought permission for free legal representation from the Federal Administrative Court, which was necessary to contest the cost deposit order. As a result, the Tribunal did not accept the appeal and decided not to impose any court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 Abs. 1 VwVG; Petitioner Fails to Exhaust Remedies Regarding Cost Advance Waiver: The applicant contested the requirement, arguing that the opposing party would clearly lose the main case. However, the Federal Tribunal found the appeal inadmissible because the individual had not sought permission for free legal representation from the Federal Administrative Court, which was necessary to contest the cost deposit order. As a result, the Tribunal did not accept the appeal and decided not to impose any court costs.
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KI-generiertCited in the reasoning as the rule stating that the request for legal aid must be made to the administrative court (Bundesverwaltungsgericht).
The Tribunal decided to dispense with the imposition of court costs as an exception.
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Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
1C_306/2018
Urteil vom 28. Juni 2018
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Störi.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Bundesamt für Kommunikation,
Zukunftstrasse 44, Postfach 252, 2501 Biel.
Gegenstand
Datenauskunftsbegehren/Rechtsverzögerung (Kostenvorschuss),
Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 19. Juni 2018 (A-3501/2018).
Erwägungen:
1. Am 19. Juni 2018 hat das Bundesverwaltungsgericht A.________ im Beschwerdeverfahren gegen das BAKOM betreffend Datenauskunftsbegehren Frist angesetzt zur Bezahlung eines Kostenvorschusses von Fr. 800.--, unter der Androhung, dass bei Säumnis auf das Rechtsmittel nicht eingetreten werde.
Mit Beschwerde vom 26. Juni 2018 beantragt A.________, diesen Entscheid aufzuheben und auf einen Kostenvorschuss zu verzichten, weil das Unterliegen der Beschwerdegegnerin im Hauptverfahren offensichtlich sei.
Vernehmlassungen wurden keine eingeholt.
2. Ein Gesuch um Erteilung des Rechts zur unentgeltlichen Prozessführung und damit zum Verzicht auf einen Kostenvorschuss ist beim Bundesverwaltungsgericht zu stellen, welches die Hauptsache zu entscheiden hat (Art. 65 Abs. 1 Verwaltungsverfahrensgesetz, SR 172.021 i.V.m. Art. 37 Verwaltungsgerichtsgesetz, SR 173.32; Urteil 2C_726/2016 vom 29. August 2016). Der Beschwerdeführer hat beim Bundesverwaltungsgericht kein solches Gesuch gestellt und dieses hat dementsprechend darüber nicht entschieden, weshalb insofern kein zulässiges Anfechtungsobjekt vorliegt. Die Beschwerde ans Bundesgericht ist daher offensichtlich unzulässig, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ist. Auf die Auferlegung von Gerichtskosten kann ausnahmsweise verzichtet werden ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Bundesamt für Kommunikation und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. Juni 2018
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Merkli
Der Gerichtsschreiber: Störi